Der afrikanische Höhenflug an der WM 2026 ist in den Sechzehntelfinals abrupt gebremst worden. Von den 9 Teams schieden 7 aus, nur Marokko, der Halbfinalist von 2022, und Ägypten schafften es in die Achtelfinals.
Abgezockt traten hingegen die Teams aus dem amerikanischen Kontinent auf. Aus Südamerika (Verband Conmebol) stehen mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Kolumbien 4 Teams in den Achtelfinals, gescheitert ist in der ersten K.o.-Runde nur Ecuador.
Und zwar an Co-Gastgeber Mexiko, der zur makellosen Sechzehntelfinal-Bilanz der Nordamerikaner (Concacaf) beitrug. Auch die USA und Kanada sind weiter.
Die südamerikanischen Siege in den Sechzehntelfinals
Uefa: Viel Masse, nur teilweise Klasse
Und Europa? Der dominierende Fussball-Kontinent (10 Teams in den Top 15 des Fifa-Rankings) hat noch 7 Vertreter im Rennen. 6 schieden in den Sechzehntelfinals aus, teilweise allerdings gegen Gegner aus der eigenen Konföderation.
| Konföderation | WM-Starter | Im 1/16-Final | Im 1/8-Final |
|---|---|---|---|
| 1. Südamerika | 6 | 5 | 4 (67%) |
| 2. Nordamerika | 6 | 3 | 3 (50%) |
| 3. Europa | 16 | 13 | 7 (43%) |
| 4. Afrika | 10 | 9 | 2 (20%) |
| 5. Asien | 9 | 2 | 0 (0%) |
| 6. Ozeanien | 1 | 0 (0%) |
Asien kommt nicht vom Fleck
Nicht mehr im Turnier dabei sind die enttäuschenden Asiaten, die mit Japan und Australien (das der asiatischen Konföderation AFC angehört) ihre letzten zwei Vertreter verloren. Schon vor vier Jahren in Katar waren alle drei übrig gebliebenen AFC-Vertreter (Japan, Südkorea, Australien) in der 1. K.o.-Runde ausgeschieden.
Für Ozeanien mit dem einzigen Vertreter Neuseeland war schon nach der Gruppenphase Schluss gewesen.