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Nach Out im WM-Achtelfinal Trainer Martinez hört bei Portugal auf – und was ist mit Ronaldo?

Roberto Martinez' Zeit als Nationaltrainer Portugals ist zu Ende. Superstar Ronaldo hält sich noch eine Hintertür offen.

Roberto Martinez ist nach dem Aus im WM-Achtelfinal nicht länger Trainer von Portugal. «Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist», sagte der 52-Jährige unmittelbar nach dem 0:1 gegen sein Heimatland Spanien. «Es ist das Ende eines Zyklus. Ich nehme die Erinnerungen mit und hoffe, dass auch die Portugiesen diese dreieinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten werden.»

Martinez hatte das Amt Anfang 2023 übernommen und mit Portugal 2025 die Nations League gewonnen. Insgesamt betreute er das Team 45 Mal. «Ich bin nach Portugal gekommen, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen – und ohne den Titel macht es keinen Sinn, weiterzumachen», fügte Martinez an.

Ronaldos wohl letzte WM

Die Zukunft von Superstar Cristiano Ronaldo im Nationalteam ist hingegen noch ungewiss. Allerdings wird der 41-Jährige wohl an keiner weiteren WM mehr teilnehmen. «Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja», sagte Ronaldo nach der Niederlage gegen Spanien: «Was den Rest angeht – ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben.» Später relativierte Ronaldo ein wenig: «Höchstwahrscheinlich, ja», sei dies seine letzte WM gewesen.

Fussballspieler im roten Trikot auf dem Spielfeld stehendes.
Legende: Was ihm wohl gerade durch den Kopf geht? Portugal-Captain Cristiano Ronaldo nach dem WM-Out gegen Spanien. Reuters/Jerome Miron

Die WM in Nordamerika war seine sechste, sein WM-Debüt hatte der Torjäger am 11. Juni 2006 in Deutschland gegeben. Bei 27 WM-Auftritten gelangen ihm 11 Tore und 2 Vorlagen. Weiter als in den Halbfinal bei der WM 2006 kam Ronaldo mit Portugal nie.

Den Triumph bei der EM 2016 in Frankreich bezeichnete er als seinen «grössten Titelgewinn, und der hat für mich dieselbe Bedeutung wie eine Weltmeisterschaft». Ob er seine Karriere für die Nationalmannschaft fortsetzen wird, liess er offen. «Deshalb – ich wiederhole es – gehe ich mit reinem Gewissen, im Wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe, und damit ist die Sache erledigt», sagte Portugals Rekordspieler (233 Länderspiele, 146 Tore).

SRF zwei, sportlive, 06.07.2026, 20:10 Uhr ; 

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