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News zur WM 2026 am Donnerstag Brasilien weiter ohne Neymar – Messis Vater im Spital

Ein Fussballspieler in einem schwarzen Trikot mit brasilianischem Wappen.
Legende: Bleibt in New Jersey Neymar. Reuters/Imagn Images/Caetan Couto

Brasilien: Neymar reist nicht nach Philadelphia

Brasilien wird auch im 2. WM-Spiel ohne Neymar antreten. Der angeschlagene Star verzichtet auf die Reise der «Seleçao» nach Philadelphia, wo Brasilien in der Nacht auf Sonntag (MESZ) auf Haiti trifft. Neymar absolviert derzeit im brasilianischen Basiscamp in New Jersey eine Reha nach einer Wadenverletzung.

Brasilien: Ex-Trainer Parreira auf der Intensivstation

Brasiliens Fussball sorgt sich um WM-Ikone Carlos Alberto Parreira. Der frühere Weltmeister-Coach wurde am Mittwoch in ein Spital in Rio de Janeiro eingeliefert und liegt dort auf der Intensivstation. Der 83-Jährige, der 1994 mit der Seleçao bei der WM in den USA triumphiert hatte, kämpft seit knapp drei Jahren gegen das Hodgkin-Lymphom, einen bösartigen Tumor des Lymphsystems.

Argentinien: Messis Vater im Spital

Beim 3:0-Auftaktsieg Argentiniens gegen Algerien wischte sich Lionel Messi nach seinem ersten von drei Treffern eine Träne aus dem Auge. Später erklärte er, er habe «aus persönlichen Gründen» geweint. Nun liegen genauere Informationen vor. Messis Vater Jorge befindet sich in Argentinien im Spital. Woran er genau leidet, ist nicht bekannt. Sein Gesundheitszustand entwickelt sich gemäss der Nachrichtenagentur Reuters aber positiv.

Elfenbeinküste: Wahi darf nun doch nach Kanada einreisen

Die Elfenbeinküste kann im WM-Gruppenspiel gegen Deutschland in Toronto nun offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi zurückgreifen. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf eine dem Spieler nahestehende Quelle meldete, hat der Profi des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, der an OGC Nizza ausgeliehen ist, letztlich die Einreiseerlaubnis nach Kanada erhalten. In Frankreich läuft gegen Wahi laut The Athletic ein Ermittlungsverfahren «wegen des Verdachts auf organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche». Es geht um Auffälligkeiten rund um das Ligue-1-Spiel zwischen Nizza und dem FC Metz (0:0) am 17. Mai.

Portugal: Hat Martinez seine Zukunft schon geklärt?

Neben dem Fehlstart gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) sorgt auch die Zukunft von Nationaltrainer Roberto Martinez für grosse Unruhe beim Mitfavoriten Portugal. Medienberichten zufolge hat der 52-jährige Spanier bereits vor Turnierbeginn mit dem saudi-arabischen Klub Al-Nassr über einen Wechsel nach der WM gesprochen. Für das Team aus der Hauptstadt Riad spielt auch Portugals Superstar Cristiano Ronaldo. Der Vertrag von Martinez, der seit 2023 Portugals Trainer ist, läuft nach dem Turnier aus.

Kanada: Davies ist wieder fit

Co-Gastgeber Kanada kann im zweiten WM-Gruppenspiel wieder auf Kapitän Alphonso Davies setzen. Der Abwehrspieler von Bayern München habe wieder am Training teilgenommen und sei in der Nacht auf Freitag in Vancouver gegen Katar «wieder verfügbar», sagte Nationaltrainer Jesse Marsch. Ein Startelfeinsatz dürfte für Davies, den seit Anfang Mai eine Muskelverletzung im Oberschenkel geplagt hatte, jedoch noch zu früh kommen. Im letzten Gruppenspiel trifft Kanada auf die Schweiz.

FIFA WM 2026

Unparteiische: Kovacs leitet Jubiläums-Spiel

Die Fifa hat den rumänischen Schiedsrichter Istvan Kovacs mit der Leitung des 1000. Spiels in der WM-Geschichte betraut – der Partie der Gruppe F zwischen Tunesien und Japan am frühen Sonntagmorgen (MESZ) im Monterrey-Stadion. Kovacs wird dabei ein spezielles Jubiläumstrikot mit goldenen Streifen und der Zahl 1000 tragen.

Zwei Personen zeigen ein Trikot in einem Konferenzraum.
Legende: Goldene Ärmel Istvan Kovacs (rechts) und Schiedsrichterdirektor Pierluigi Collina. Fifa

SRF zwei, Sportlive, 12.06.2026, 21:00 Uhr ; 

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