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News zur WM 2026 Mexikos und Ghanas Trainer treten nach WM-Out zurück

Älterer Mann im Anzug gestikuliert auf einem Spielfeld.
Legende: «Ich sage auf Wiedersehen zum Aztekenstadion» Javier Aguirre. Reuters/Eloisa Sanchez

Mexiko: Aguirre bestätigt Abschied

Javier Aguirre hat nach der dramatischen 2:3-Achtelfinal-Niederlage gegen England im Aztekenstadion das Ende seiner 3. Amtszeit als Coach der Mexikaner bestätigt. Der Trainerposten geht nun wie geplant an Rafael Marquez. Die 47-jährige Ikone arbeitete bereits seit 2 Jahren im Betreuerstab von Aguirre. «Ich habe ihm gesagt, dass er immer auf mich zählen kann», sagte der 67-jährige Aguirre. «Ich sage auf Wiedersehen zum Fussball. Auf Wiedersehen zum Aztekenstadion», sagte Aguirre: «Ich gehe mit Stolz.» Er hatte das Nationalteam 2001 zum 1. Mal übernommen und blieb damals nur ein Jahr. Die 2. Amtszeit dauerte von April 2009 bis Ende Juni 2010. Die dritte begann im Sommer 2024.

Ghana: Queiroz nicht mehr Nationalcoach

Carlos Queiroz ist nicht mehr Nationaltrainer von Ghana. Nach dem Aus im Sechzehntelfinal gegen Kolumbien in Kansas City (0:1) erklärte der 73-Jährige, dass er nicht weiter im Amt bleiben werde. Für Queiroz, der den Posten erst im April von Otto Addo übernommen hatte, war es die 5. WM als Coach in Serie. Der Trainer-Veteran übte bei seinem Abschied Kritik am ghanaischen Fussball-Verband. «Die Zukunft wird nicht allein auf dem Platz gebaut, der Erfolg muss ausserhalb des Platzes beginnen, indem man die bestmöglichen Bedingungen schafft, um das aussergewöhnliche Fussball-Talent Ghanas vorzubereiten, zu schützen und zu entwickeln.»

USA: Balogun-Sperre ausgesetzt

Überraschende Kehrtwende der Fifa: Mittelstürmer Folarin Balogun steht der USA im Achtelfinal am Montag gegen Belgien doch zur Verfügung. Der 25-Jährige hatte im Sechzehntelfinal glatt Rot gesehen. Wie die Fifa bestätigte, wird die ursprüngliche Sperre von einem Spiel aber zur Bewährung ausgesetzt. Zunächst hatte The Athletic berichtet. Die Aufhebung der Sperre rief umgehend sogar Präsident Donald Trump auf den Plan. Er bedankte sich persönlich bei der Fifa «dafür, dass sie das Richtige getan und eine grosse Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat!», schrieb er bei seinem Netzwerk Truth Social.

FIFA WM 2026

SRF zwei, sportlive, 2.7.2026, 1:50 Uhr ; 

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