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WM 2026: Gruppe E Ecuador bezwingt Deutschland und bleibt im Turnier – Curaçao out

  • Ecuador schlägt Deutschland an der WM zum Abschluss der Gruppe E in New Jersey überraschend mit 2:1.
  • Dank dem Sieg qualifizieren sich die Ecuadorianer hinter Deutschland und der Elfenbeinküste als Gruppendritte doch noch für die K.o.-Phase.
  • Curaçao verliert das Parallelspiel gegen die Elfenbeinküste in Philadelphia mit 0:2 und scheidet aus.

Als Schiedsrichterin Tori Penso die Partie in New Jersey nach exakt 97 Minuten abpfiff, kannte der Jubel im ecuadorianischen Lager keine Grenzen. Nach zwei schwachen Leistungen gegen die Elfenbeinküste (0:1) und Curaçao (0:0) hatten wohl die wenigsten Experten damit gerechnet, dass Ecuador ausgerechnet gegen Deutschland aufblüht.

Doch die Südamerikaner schafften die Überraschung, besiegten die bereits als Gruppensiegerin feststehende DFB-Elf mit 2:1 und lösten damit ihrerseits in extremis noch das Ticket für die K.o.-Phase.

Plata schneller als Neuer

Das entscheidende Tor war Ecuador erst in der 77. Minute geglückt. Nach einem Eckball verlängerte der eingewechselte Kevin Rodriguez den Ball per Kopf in die Gefahrenzone. In dieser reagierte Gonzalo Plata einen Tick schneller als Manuel Neuer, spitzelte das Runde mit dem linken Fuss ins Eckige und sorgte für Ekstase bei den ecuadorianischen Fans – und Trainer Sébastian Andrés Beccacece.

Die Deutschen versuchten zwar, auf das 1:2 zu reagieren und die erste Niederlage an der laufenden WM noch zu verhindern, doch dem Team von Coach Julian Nagelsmann fehlte es anders als noch gegen die Elfenbeinküste und Curaçao an Durchschlagskraft. Auch Denis Undav, der erneut nur als Joker eingesetzt wurde, konnte die Kohle für Deutschland nicht mehr aus dem Feuer holen.

Unparteiische mehrmals im Fokus

Dabei hatte die Partie aus Sicht des Favoriten optimal begonnen. Bereits nach 108 Sekunden schlenzte Leroy Sané den Ball aus 15 Metern gekonnt in die linke untere Torecke. Allerdings sorgte der deutsche Führungstreffer für reichlich Gesprächsstoff. In der Entstehung des Tores hatte Aleksandar Pavlovic den Ecuadorianer Pedro Vite mit einem hohen Bein leicht am Kopf getroffen. Der VAR schritt jedoch nicht ein und so gab die US-amerikanische Schiedsrichterin Penso den Treffer – auch zur Verwunderung von SRF-Schiedsrichter-Experte Sascha Amhof.

Ecuador brauchte jedoch nicht viel Zeit, um sich vom Gegentor zu erholen. Bereits in der 9. Minute tilgte Nilson Angulo die Hypothek des Underdogs mit einem Distanzschuss. Die Defensive der Deutschen hatte dem Torschützen viel zu viel Platz gewährt.

Kurz nach der Pause stand erneut Schiedsrichterin Penso im Mittelpunkt, als sie nach einem Foul von Joel Ordonez an Kai Havertz auf Penalty entschied. Dieses Mal bat der VAR die Hauptschiedsrichterin aber an den Bildschirm. Der Grund: Vor der Elfmeterszene hatte Sané an der Mittellinie ein Foul an Vite begangen. Penso nahm den Penalty-Entscheid folgerichtig zurück.

Elfenbeinküste beendet Curaçaos WM-Abenteuer

Im Parallelspiel blieb die Überraschung aus. Die Elfenbeinküste bezwang den WM-Debütanten Curaçao in Philadelphia mit 2:0 und sicherte sich damit Rang 2 hinter Deutschland. Nicolas Pépé avancierte mit einem Doppelpack zum Matchwinner für die Ivorer und sorgte dafür, dass die WM für Curaçao nach der Vorrunde vorbei ist.

So geht's in den 1/16-Finals weiter

  • 29. Juni, 22:30 Uhr, Boston: Deutschland – Dritter A/B/C/D/F
  • 30. Juni, 19:00 Uhr, Dallas: Elfenbeinküste – Zweiter I

Wann genau Ecuador seinen Sechzehntelfinal bestreitet, steht erst nach den letzten Gruppenspielen am Sonntag fest.

FIFA WM 2026

SRF zwei, sportlive, 25.06.2026, 21:50 Uhr ; 

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