- Uruguay und Saudi-Arabien trennen sich an der WM 2026 in der Gruppe H 1:1.
- Die Saudis gehen in der ersten Halbzeit überraschend in Führung, Maximiliano Araujo trifft in der 80. Minute zum hochverdienten Ausgleich.
- Goalie Mohammed Al-Owais ist mit neun teilweise spektakulären Paraden der überragende Mann bei Saudi-Arabien.
- Im anderen Spiel der Gruppe H holt Kap Verde gegen Spanien sensationell einen Punkt.
In der 80. Minute passierte es dann doch noch, das an diesem Tag scheinbar Unmögliche. Saudi-Arabiens Goalie Mohammed Al-Owais musste sich gegen Uruguay doch noch bezwingen lassen. Maximiliano Araujo hämmerte einen Abpraller aus spitzem Winkel zum 1:1 ins lange Eck.
Der uruguayische Ausgleich war hochverdient. Die «Celeste» hatte während der ganzen zweiten Halbzeit Einbahnstrassenfussball präsentiert und hätte den Treffer auch schon viel früher erzielen können. Nur hatte Uruguay immer wieder der saudische Schlussmann im Weg gestanden.
Al-Owais hält das Unentschieden fest
Nach dem erlösenden Ausgleich drückte das Team von Marcelo Bielsa auf das Siegtor. Einen weiteren Gegentreffer liess Al-Owais, der sein Geld in der zweiten saudischen Liga verdient, aber nicht mehr zu. In der Nachspielzeit hielt er das Remis mit einer spektakulären Parade nach einem verdeckten Flachschuss von Federico Valverde fest.
Damit musste sich auch im zweiten Erstrundenspiel der Gruppe H der Favorit mit einem Punkt begnügen. Am früheren Abend Schweizer Zeit war Spanien gegen Kap Verde nicht über ein 0:0 hinausgekommen.
Uruguay überlegen, Saudi-Arabien trifft
Die Partie zwischen Uruguay und Saudi-Arabien hatte schon relativ einseitig begonnen. Von drückender Überlegenheit konnte allerdings nicht die Rede sein. Die Saudis konnten offensiv ebenfalls Nadelstiche setzen und hatten gegen Ende der ersten Halbzeit sogar eine kurze Druckphase.
Nachdem Al-Owais einen wuchtigen Kopfball von Federico Vinas pariert hatte, kippte das Momentum plötzlich zugunsten Saudi-Arabiens. Und das Team von Giorgos Donis zeigte sich im Gegensatz zur gegnerischen Mannschaft effizient.
Al-Amri staubt ab
Nach einem Eckball provozierte Hassam Al-Tambakti mit einem wuchtigen Kopfball einen Abpraller bei Fernando Muslera. Abdulelah Al-Amri reagierte am schnellsten und spitzelte den Ball am 39-jährigen Goalie vorbei ins Tor.
Uruguay versuchte, noch vor dem Seitenwechsel zum Ausgleich zu kommen. Erneut stand diesem aber Al-Owais im Weg. Der saudische Goalie hielt wie schon in der 30. Minute einen Kopfball von Vinas. Auch in der zweiten Halbzeit schien der 34-Jährige lange unbezwingbar, ehe ihn Araujo doch noch überwand.
So geht es weiter
In der zweiten Runde der Gruppe H trifft Saudi-Arabien am kommenden Sonntagabend Schweizer Zeit auf Spanien. Um Mitternacht kommt es anschliessend zum Duell Uruguay vs. Kap Verde.