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WM: Presse zum Gruppensieg Gezittert, geliefert und überraschend gewechselt

In den Schweizer Medien dominiert nach dem Gruppensieg der Nati die Erleichterung. Und der Name Johan Manzambi.

Ein Fussballspieler in rotem Trikot zeigt gestikulierend nach oben.
Legende: An diesem Namen kommt man nicht vorbei Johan Manzambi. Keystone/EPA/Bob Frid

Es war keine schöne Schlussphase, welche die Nati gegen Kanada zu überstehen hatte. Nach dem Anschlusstreffer des WM-Co-Gastgebers verkamen die letzten knapp 20 Minuten für die Schweiz zu einer Zitterpartie. Von einer solchen war im Nachgang auch in den Schweizer Medien zu lesen.

So titelte der Tagesanzeiger etwa: «Auf den Doppelschlag folgt das grosse Zittern» – das Team von Murat Yakin habe in der Schlussphase jegliche Souveränität verloren. Auch Blick und Watson schlagen in dieselbe Kerbe, wobei die Freude über den Gruppensieg die zittrigen Schlussminuten letztlich deutlich überstrahlt.

Bei der NZZ tönt das so: «Die Schweizer haben sich den Gruppensieg nach dem desillusionierenden 1:1 gegen Katar zum Turnierauftakt verdient. Sie waren gegen Bosnien drückend überlegen und auch gegen Kanada lange das aktivere, technisch sauberer agierende, schlicht bessere Kollektiv. Auch wenn nach dem kanadischen Anschlusstreffer in der 76. Minute durchaus noch Nervosität aufkam.»

YaKING und ein Geschenk des Himmels

Wie schon nach dem Sieg gegen Bosnien dominiert ein Name die Schlagzeilen: Johan Manzambi, der von Trainer Yakin – oder «YaKING», wie im Blick zu lesen – in die Startelf beordert wurde. In den Blättern von CH Media tönt das dann so: «Sein Einfluss in der ersten Halbzeit ist nicht der gleiche wie noch als Joker gegen Bosnien-Herzegowina. Aber Manzambi bleibt Manzambi. Ein Künstler, ein Magier, ein Zauberer. Ein Geschenk des Himmels, weil er Dinge macht, die anderen nicht mal in den Sinn kommen. Ein Instinktfussballer, der aus dem Nichts einen magischen Moment kreieren kann.»

Yakins Aufstellung ist generell eines der Hauptthemen – kein Wunder, hat er im Vergleich zum Bosnien-Spiel doch gleich vier Wechsel in der Startformation vorgenommen. Einer davon war Luca Jaquez. Der gelernte Innenverteidiger von Stuttgart lief von Beginn weg auf, als Rechtsverteidiger. Für die NZZ «die perfekte Antwort auf Kanadas Spielweise». Jaquez sei weit mehr als bloss ein solides Debüt in der Startformation gelungen.

FIFA WM 2026

SRF zwei, sportlive, 25.06.2026, 20:10 Uhr ; 

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