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1 Jahr nach Beginn der Heim-EM 2.7.2025: In Basels Hitze wird «Schweizer Sommermärchen» geboren

Vor genau einem Jahr wurde die Women's EURO 2025 in Basel lanciert. Ein Turnier, das noch immer nachhallt.

Es liegt was in der Luft an jenem 2. Juli 2025. In der flirrenden Sommerhitze vor dem St. Jakob-Park steigt mit dem Quecksilber die Vorfreude: Gleich starten die Schweizerinnen in die Heim-EM. Der Lärm der Fans in Basel ist beachtlich – und doch nur ein Vorbote dafür, was noch kommen wird.

Die unterschwellige Unsicherheit, wozu die Schweiz in der Lage ist, wird dank der vielleicht besten Halbzeit in der Ära Pia Sundhage rasch weggewischt. Trotz knapper Niederlage gegen Norwegen. Der Schein trügt nicht, die Nati ebnet einem Turnier den Weg, das die Menschen begeistert.

Heldinnen werden geboren (etwa Riola Xhemaili in der Nachspielzeit gegen Finnland), Rekorde gebrochen: 657'000 Personen strömen in die Stadien. 25'000 Fans sorgen beim Fanmarsch vor dem Viertelfinal in Bern für unvergessliche Bilder.

Und Skeptikern («Die Nati hat ja nur ein Spiel gewonnen!») kann man entgegenhalten, dass die Professionalisierung im hiesigen Frauenfussball voranschreitet, Zuschauerzahlen steigen. Mit einem Jahr Abstand darf man sagen: Die Schweiz hatte ihr «Sommermärchen».

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