Es ist 8 Jahre her, als die Schweizer U19-Frauen-Nati ihren letzten Auftritt an einer EM hatte. Damals waren es Géraldine Reuteler (2) und Alisha Lehmann, die beim 3:1 gegen Norwegen trafen – Vorboten grosser Karrieren.
Nun glückte es der U19-Nati erneut, das EM-Ticket zu lösen. Im Gegensatz zu 2018, als man als Gastgeber qualifiziert war, auf sportlichem Weg. In der «Finalissima» in Biel schlug man England 2:0. Ab 27. Juni kämpfen in Bosnien und Herzegowina 8 Nationen um den Titel. Die Schweiz trifft auf Spanien, Österreich und Island.
Ich bin überzeugt, dass Rafel Navarro von diesem Kader ganz schnell Spielerinnen aufbieten wird.
Am 1. Juni trafen sich die Nachwuchsspielerinnen zum 9-tägigen Zusammenzug in Magglingen. Emanuela Pfister, Schweizer Top-Torjägerin in der Quali, erzählt: «Wir haben von Anfang an gemerkt, dass wir viel bewegen können.»
Dass Pfister und weitere Akteurinnen dereinst den Sprung ins A-Team schaffen, bezweifelt Trainerin Veronica Maglia nicht: «Im aktuellen Team herrscht eine besondere Aura. Wir haben viel Talent. Ich bin überzeugt, dass Rafel Navarro von diesem Kader ganz schnell Spielerinnen aufbieten wird.»