Nach der Niederlage im 2. Gruppenspiel an der U19-EM in Sarajevo gegen Österreich am Mittwoch waren die Chancen der Schweizerinnen auf einen Halbfinal-Vorstoss nur noch minim. Die grosse Überraschung am 3. Vorrunden-Spieltag blieb dann auch aus.
Zwar erfüllte die Schweiz gegen Island die Pflicht und gewann mit 4:3. Weil parallel aber die Spanierinnen gegen Österreich mit 2:1 siegten, schied die Nati mit 4 Punkten als Gruppendritte aus.
Offener Schlagabtausch
Ramona Schallberger brachte die Schweiz in der 16. Minute mit einem Schlenzer aus der Distanz in Front. Zwar gelang Island durch Ingibjörg Magnusdottir die schnelle Reaktion (26.), Emanuela Pfister antwortete auf das 1:1 aber prompt mit dem 2:1. Noch vor der Pause erhöhte Melissa Rondalli für das Team von Trainerin Veronica Maglia auf 3:1. Nach dem Seitenwechsel sorgte abermals Pfister vom Penaltypunkt für das vorentscheidende 4:1.
Island kam dank Treffern von Magnusdottir (70.) und Lif van Bemmel (83.) zwar noch einmal auf 3:4 heran. Den knappen Vorsprung rettete die Schweiz aber über die Zeit.