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Ab 1. Juli Umstrittene Handspiel-Regel wird entschärft

Das versehentliche Handspiel eines Mitspielers unmittelbar vor einem Tor oder einer Torchance soll künftig nicht mehr abgepfiffen werden.

die Handspielregelung führte schon oft zu hitzigen Diskussionen
Legende: Führte schon oft zu hitzigen Diskussionen Die umstrittene Handspielregelung. Freshfocus

Die Regelung, wonach ein Handspiel eines Mitspielers direkt vor einem Tor oder einer Torchance zwingend geahndet werden muss, war erst 2019 eingeführt worden. Sie hätte mehr Objektivität bringen sollen, war aber immer wieder kritisiert worden.

Nun nahm das International Football Association Board (Ifab), das weltweit für die Regeln zuständig ist, diesen Automatismus zurück. Ein Handspiel des Torschützen selbst wird dagegen weiterhin abgepfiffen, unabhängig davon, ob eine Absicht vorliegt oder nicht.

Schiedsrichter mit Ermessensspielraum

Das Ifab stellte klar, dass ein unabsichtliches Handspiel weiterhin nur dann strafbar ist, wenn ein Spieler seine Körperfläche «unnatürlich» vergrössert. Die Bewertung liegt im Ermessen der Schiedsrichter.

Grundsätzlich gelten die neuen Regeln ab dem 1. Juli, die Verbände haben laut dem Weltverband Fifa aber die Möglichkeit, sie früher einzuführen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Klar war schon zu meiner Aktivzeit, dass eben nichts klar ist, wenn es um die Regel Handspiel geht.
    Da wirds immer einen gewissen Spielraum geben für Diskussionen. Die gehören dazu und das ist auch gut so und macht für mich einen Teil der Faszination des Sportes Fussball aus. Was ich aber nicht verstehe, bei Sportarten wie Tennis, Handball oder Volleyball, braucht man die Arme um Schwung zu holen.Beim Fussball soll man plötzlich mit verschränkten Armen im 16er hochspringen..Logik? Fehlanzeige!
    1. Antwort von Christoph Wyss  (Whitee)
      Mit nem wichtigen Unterschied. In den von dir genannten Sportarten wird das Spielgerät mit den Händen und ergo auch den Armen gespielt.....
  • Kommentar von Iwan Epp  (Iwi)
    So schliesst sich der Kreis wieder. Nachdem alle klare Regeln gefordert haben, sind nun alle dagegen, dass klare Regeln eingeführt wurden. Ab nächster Saison regen sich dann alle wieder auf, dass unterschiedlich gepfiffen wird, bis man dann wieder klare Regeln einführt.
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Diese Regel war ein Debakel.
      Jedes Land und jeder Schiri hat sie anders ausgelegt.
      Schon richtig was die IFAB da macht, denen ist klar geworden, das es ein Schnellschuss war und in die komplett falsche Richtung läuft. Sie mussten handeln!
      Wie gesagt Fehlentscheidungen gehören dazu, war damit nicht klar kommt, soll nicht Fussball schauen. Die Schiris sind Menschen wie du und ich. Die machen auch Fehler.Fehler machen, ist das was uns von Computer unterscheidet. Es ist menschlich!Deal with it!
  • Kommentar von Roger Pellaton  (ThePelikan)
    Das Thema Handspiel ist im Fussball immer noch eine einzige Baustelle. Die Rücknahme dieser umstrittenen Regel ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber die eigentlichen Problempunkte sind die völlig unklaren Begriffe Absicht, unnatürlich, Vergrösserung usw. Das ist dermassen viel Ermessens- und Interpretationsspielraum, dass immer noch an einem einzigen Spieltag 4 Refs in vier identischen Situationen auf 4 verschiedene Arten entscheiden. Dem Stellenwert dieses Spiels unangemessen!
    1. Antwort von Thomas Nigg  (tnigg)
      Sie sprechen mir aus dem Herzen, danke!
      Ich plädiere für eine Rückkehr zur alten Regel: Hands ist es, wenn eine ABSICHT zu erkennen ist. Das war ja der ursprüngliche Sinn der Regel: FUSSball wird mit vornehmlich mit den Füssen gespielt und nicht mit Händen und Armen.
      Was Absicht ist und was nicht, das kann der Schiedsrichter von verschiedenen Merkmalen ableiten: Armhaltung (Balance), Bewegung zum Ball oder davon weg, verfügbare Reaktionszeit vor dem Ballkontakt und: gesunder Menschenverstand.