Bereits im Mai: Uefa führt Torlinientechnik früher ein

Die Uefa führt die Torlinientechnik früher als geplant ein. Bereits an den diesjährigen Finals der Champions und Europa League steht die neue Technologie zur Verfügung.

Symbolbild Torlinientechnik. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Torlinientechnik Wird an den CL- und EL-Finals eingesetzt EQ Images

Die Uefa gab bekannt, bei den Finalspielen der Champions League (28. Mai in Mailand) und Europa League (18. Mai in Basel) auf die Torlinientechnik zurückzugreifen. Das wurde nach einer Sitzung des Exekutivkomitees in Nyon bekannt gegeben. Der Systemlieferant steht noch nicht fest.

Die Einführung der Torlinientechnik bei Uefa-Wettbewerben war eigentlich für die EURO 2016 in Frankreich geplant. Premiere feierte der Einsatz solcher technischer Hilfsmittel bei der WM in Brasilien 2014.

In der Bundesliga überwacht seit der laufenden Saison das britische Kamerasystem Hawk Eye die Tore, bei der WM 2014 in Brasilien hatte die Fifa das deutsche GoalControl-System eingesetzt. Auch in England, Italien (beide Hawk Eye) und Frankreich (GoalControl) wurde die technische Unterstützung für die Schiedsrichter bereits eingeführt. Die Uefa hatte bislang lediglich auf zusätzliche Referees hinter den Toren gesetzt.

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