Champagne muss Kandidatur zurückziehen

Jérôme Champagne ist aus dem Rennen um die FIFA-Präsidentschaft ausgestiegen. Dem Franzosen gelang es nicht, genügend Landesverbände zu finden, welche seine Kandidatur unterstützen.

Jérôme Champagne an einer Pressekonferenz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Muss verzichten Jérôme Champagne zieht aufgrund mangelnder Unterstützung seine Kandidatur als FIFA-Präsident zurück. Keystone

Jérôme Champagne hatte lediglich die Unterstützung von 3 Landesverbänden gewinnen können. Die Statuten der FIFA verlangen jedoch, dass ein Kandidat die Rückendeckung von mindestens 5 Verbänden vorweisen muss, um ins Rennen um die Präsidentschaft einzusteigen. «Man hat es geschafft, den einzigen unabhängigen Kandidaten aus der Wahl auszuschliessen», sagte der 56-Jährige.

Vor dem früheren FIFA-Funktionär Champagne musste bereits der französische Ex-Nationalspieler David Ginola seine Kandidatur aus demselben Grund zurückziehen.

FIFA: Jerome Champagne im Wahlkampf

13 min, aus Rundschau vom 21.1.2015

Noch drei Herausforderer für Blatter

Im Rennen um das Präsidentenamt muss Sepp Blatter sich noch mit 3 Herausforderern messen. Der holländische Verbandspräsident Michael van Praag, FIFA-Vizepräsident Prinz Ali Bin al-Hussein aus Jordanien und der portugiesische Ex-Fussballer Luis Figo verbleiben als Kandidaten für den wichtigsten Funktionärsposten im Weltfussball. Die FIFA bestätigte am Montag den Eingang der 4 Bewerbungen.