Teamarzt Morten Boesen berichtete am Montag in einer Mitteilung des dänischen Fussballverbandes: «Ich habe heute Morgen mit Christian gesprochen, und es geht ihm gut. Er ist bei seiner Familie und guter Dinge.»
Boesen erklärte zudem, er sei sich relativ sicher, dass Eriksens Herzschrittmacher einen Impuls abgegeben habe. Der 34-Jährige sei jedoch schnell wieder zu sich gekommen und habe sogar darum gebeten, selbst vom Spielfeld zum Krankenwagen zu gehen.
Eriksen meldet sich
Am Abend meldete sich Eriksen selbst zu Wort. ««Ich möchte jeden wissen lassen, dass es mir gut geht und dass ich zu Hause mit meiner Familie bin», schrieb der Däne bei Instagram.
Der 34-jährige bedankte sich für die Hilfe aller Spieler, des medizinischen Teams auf dem Platz und den Ärzten. «Dank ihrer Fachkenntnis hat mein Defibrillator genau das getan, wofür er entwickelt wurde: mich zu schützen, als ich ihn gebraucht habe. Im Moment konzentriere ich mich darauf, mich zu erholen, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, Urlaub zu machen und mit meinen Kindern Fussball zu spielen», schrieb Eriksen.
Untersuchungen in Odense
Der Wolfsburg-Profi war am Sonntag während des Länderspiels gegen die Ukraine in Odense in der 65. Minute kollabiert. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen. Eriksen wurde anschliessend im Universitätsklinikum Odense untersucht, «um herauszufinden, was den Vorfall verursacht hat», so Boesen.
Eriksen hatte 2021 im EM-Spiel gegen Finnland in Kopenhagen einen Herzstillstand erlitten und wurde wiederbelebt. Ihm wurde daraufhin ein Defibrillator eingesetzt.