Giovanni Malago wurde auf der Mitgliederversammlung des italienischen Fussballverbands FIGC mit 68,58 Prozent der Stimmen zum Präsidenten gewählt. «Allein kann ich nichts tun, aber mit euch kann ich alles erreichen», sagte der erfahrene Sportfunktionär nach der Wahl.
Malago folgt auf Gabriele Gravina, der nach dem abermaligen Scheitern der «Squadra Azzurra» in einer WM-Qualifikation zurückgetreten war. Zum dritten Mal in Serie verpasste Italien eine WM-Endrunde. Neben Gravina mussten auch Nationaltrainer Gennaro Gattuso sowie die ehemalige Torwart-Legende Gianluigi Buffon als Teamkoordinator gehen.
Neuer Nationaltrainer gesucht
Eine der ersten Aufgaben des neuen FIGC-Präsidenten wird es sein, einen Nationaltrainer zu finden. Seit dem Weggang von Gattuso ist der Posten vakant. Interimsweise übernahm Silvio Baldini für zwei Testspiele Anfang Juni.
Malago war von 2013 bis 2025 Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (Coni) sowie zuletzt Chef des italienischen Organisationskomitees der Winterspiele von Mailand und Cortina 2026.