- Marinko Jurendic übernimmt die neue Rolle als Chief Sports Officer (CSO) beim Schweizerischen Fussballverband (SFV).
- Dazu gehören die drei heutigen Direktionen Männer-Nationalteams, Frauenfussball und Fussballentwicklung.
- Jurendic wird direkt dem Zentralpräsidenten des SFV, Peter Knäbel, unterstellt sein.
Der Schweizerische Fussballverband stärkt seine sportliche Führung und schafft die Funktion des Chief Sports Officer. Mit der neuen Struktur bündelt der SFV seine sportlichen Kompetenzen und schafft klare Verantwortlichkeiten, um den Schweizer Fussball nachhaltig weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sportbereichen weiter zu stärken.
«Mit Marinko Jurendic gewinnen wir exakt jene Persönlichkeit, die grosse Fachkompetenz mit hoher Glaubwürdigkeit sowie einen reichhaltigen Erfahrungsschatz für den Schweizer Fussball vereint. Er kennt den SFV und die Herausforderungen wie die nach der erfolgreichen WM gestiegenen Ansprüche des modernen Fussballs bestens», sagt SFV-Präsident Peter Knäbel zur Verpflichtung.
Tami ist weg: Stellt Jurendic neuen Nati-Direktor ein?
Eine erste zentrale Aufgabe wartet bereits auf den neuen CSO: Eine mögliche Neubesetzung des Direktor-Postens nach dem Rücktritt von Pierluigi Tami. Mit dem WM-Aus im Viertelfinal endete nach 7 Jahren die Amtszeit des bald 65-jährigen Tessiners. «Die Frage der Nachfolge von Pierluigi Tami ist Teil der Analyse, die Marinko Jurendic nach seinem Stellenantritt vornehmen wird. Über die künftige Organisation und das weitere Vorgehen werden wir an der Medienkonferenz vom 1. September informieren», liess der Verband gegenüber SRF verlauten.
Rückkehr zum Verband
Jurendic verfügt über langjährige Führungs- und Entwicklungserfahrung im internationalen wie nationalen Profifussball. Der 48-Jährige verantwortete von 2020 bis 2023 als Geschäftsführer Sport die sportliche Entwicklung des FC Zürich. Zuletzt arbeitete er bis zum Sommer 2025 als Sportdirektor für den FC Augsburg. Zuvor war der ausgebildete Lehrer unter anderem als Trainer in der Schweiz sowie von 2009 bis 2017 beim SFV in der Nachwuchs- und Talententwicklung und als stellvertretender Technischer Direktor tätig.
Unser Anspruch muss es sein, die besten Voraussetzungen für die Entwicklung unserer Talente und für den nachhaltigen Erfolg des Schweizer Fussballs zu schaffen.
«Die Rückkehr zum SFV ist mir Ehre und Freude zugleich. Die Position des CSO bietet die grosse Chance, die sportlichen Bereiche enger zusammenzuführen, zu verbinden und eine gemeinsame sportliche Ausrichtung über alle Stufen hinweg zu entwickeln. Unser Anspruch muss es sein, die besten Voraussetzungen für die Entwicklung unserer Talente und für den nachhaltigen Erfolg des Schweizer Fussballs zu schaffen», äussert sich Jurendic. Er nimmt seine neue Funktion ab dem 17. August auf.