Videobeweis wird Schiedsrichter-Diskussion nicht beenden

Die Fifa unterzieht den Videobeweis momentan umfangreichen Tests. Doch Schiedsrichter-Chef Massimo Busacca warnt vor zu viel Euphorie.

Eine ausgiebige Testphase soll ermitteln, wie und wann der Videobeweis im Profi-Fussball zum Einsatz kommen soll. Der Schweizer Schiedsrichter-Chef Cyril Zimmermann äussert Bedenken bezüglich Spielfluss und schlägt vor: «Ähnlich wie im Tennis wären in einem Match zwei Challenges pro Team denkbar.»

Auch Massimo Busacca von der Fifa dämpft allzu hohe Erwartungen. Es müsse sich erst zeigen, welche Situationen überhaupt für den Videobeweis geeignet seien. «Es wird weiterhin Spielszenen geben, die Raum für Interpretationen lassen», meint der ehemalige Spitzen-Referee aus dem Tessin. Mit hitzigen Schiedrichter-Diskussionen ist auch in Zukunft zu rechnen, wie dem Audio-Beitrag zu entnehmen ist.