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Internationale Ligen Bürki hat trotz Abstiegskampf bereits gewonnen

Mit 6 bedrohten Teams ist der Bundesliga-Abstiegskampf vor dem letzten Spieltag spannend wie selten zuvor. Unabhängig vom Ausgang ist jetzt schon klar, dass Freiburgs Goalie Roman Bürki von allen im Tabellenkeller involvierten Schweizern die klar beste Saison gespielt hat.

Bürki jubelt
Legende: Überzeugt auf der ganzen Linie Bürki begeistert in seiner 1. Bundeligaspielzeit sowohl Fans als auch Kritiker. EQ Images

Gewonnen hat Bürki an Sympathie. Als Nachfolger des enorm populären Freiburger Eigengewächses Oliver Baumann wurde er im Breisgau anfänglich kritisch begutachtet. Doch schon bald hatte sich der Berner mit seiner bescheidenen Art und durch starke Leistungen auf dem Platz in die Herzen der Fans gespielt.

Screenshot eines Kicker-Artikels über Roman Bürki
Legende: Ritterschlag Der «Kicker» bedachte Bürki häufig mit Bestnoten. Kicker

Gewonnen hat Bürki zudem an Konstanz. Während in der Hinrunde zwei Fehler von Bürki gegen Paderborn (1:1) und Hannover (2:2) kurz vor Schluss noch insgesamt 4 Punkte kosteten, absolvierte er die Rückrunde ohne jegliche grobe Patzer.

Gewonnen hat Bürki auch im Rating des Fachmagazins Kicker. Beim 2:1-Sieg gegen Bayern in der 33. Runde wurde der Keeper zum 8. Mal zum «Spieler des Spiels» erkoren - so oft wie kein anderer Bundesligaprofi in der laufenden Saison.

Noch nicht gewonnen hat Bürki jedoch gegen das Abstiegsgespenst. Beim Mitkonkurrenten Hannover reicht aber ein Punkt zum Ligaerhalt. Neben Bürki könnte auch der wieder erstarkte Admir Mehmedi entscheidend zu einem Freiburger Happy End beitragen.

Hertha-Schweizer fast gerettet

Sogar eine knappe Niederlage in Hoffenheim bewahrt Valentin Stocker und Fabian Lustenberger noch vor der Relegation. Ein direkter Abstieg der Berliner ist reine Theorie, weil hierzu der HSV sein Spiel mit mindestens 12 Toren Vorsprung gewinnen müsste.

Djourou und Behrami akut bedroht

Da Valon Behrami verletzt ist, kann aus Schweizer Sicht nur Johan Djourou aktiv einen Beitrag zum Ligaverbleib der Hanseaten leisten. Allerdings ist die Ausgangslage miserabel: Selbst bei einem Dreier gegen Schalke muss Hamburg hoffen, dass Stuttgart gegen Paderborn nicht gewinnt oder aber das Spiel Hannover-Freiburg nicht unentschieden ausgeht.

Noch 6 Teams können absteigen

13.
Hertha BSC33981635:5035
14.
Freiburg337131335:4534
15.
Hannover 96338101538:5534
16.
VfB Stuttgart33891640:5933
17.
Hamburger SV33881723:5032
18.
SC Paderborn337101630:6331

Abstiegskampf in der 34. und letzten Runde

23.05.2015
15:30TSG Hoffenheim - Hertha BSC
23.05.2015
15:30SC Paderborn - VfB Stuttgart
23.05.2015
15:30Hannover 96 - Freiburg
23.05.2015
15:30Hamburger SV - Schalke 04
Legende: Video Bürkis starke Hinrunde in Freiburg abspielen. Laufzeit 05:11 Minuten.
Aus sportpanorama vom 14.12.2014.

Sendebezug: Radio SRF 3, 16.05.2015, 17:50 Uhr.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Manu Tschau, Genf
    Schöne Übersicht zur Abstiegsgefahr für die BuLi-Schweizer – aber ungenau: 1) Direkter Abstieg Hertha: Eher Theorie ja, aber der HSV muss nicht mit 12 Toren Vorsprung gewinnen, sondern 12 Tore Differenz auf Hertha aufholen (bzw. de facto 13 wegen der wenigen Plus-Tore). 2) HSV: "Selbst bei einem Dreier gegen Schalke dürfte Stuttgart nicht gewinnen UND Hannover-Freiburg nicht unentschieden ausgehen." Falsch: Tritt nur eins davon ein, reicht ein Sieg für die Relegation, der Ligaerhalt bleibt drin.
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  • Kommentar von peter, zurich
    Hertha kann nur noch absteigen, wenn sie 4:0 verlieren UND gleichzeitig der hsv 4:0 gewinnt UND der vfb gewinnt UND Freiburg - Hannover unentschieden spielen… Freiburg ist auch nicht mehr so in Extremnis wie auch schon, da selbst bei einer Niederlage der hsv und der vfb gewinnen müssen, damit Freiburg auf einen direkten Abstiegsplatz abrutscht… Eine spannende Ausgangslage ist es dennoch, vor allem auch wegen den Direktbegegnungen
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    1. Antwort von peter, zurich
      ich muss mich korrigieren… der hsv muss mindestens 7:0 gewinnen und Hertha 6:0 verlieren
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