Die AS Roma macht Juventus endgültig zum Meister

Juventus Turin ist vorzeitig italienischer Meister. Nach dem 0:1 von Verfolger Napoli bei der AS Roma kann die «Alte Dame» in den verbleibenden 3 Runden nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.

Juve-Spieler bejubeln einen Treffer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Es darf gejubelt werden Juventus Turin hat seine Vormachtstellung in Italien untermauert. Keystone

Juventus hatte am Sonntagabend beim 2:1-Erfolg bei der Fiorentina seine Pflicht erfüllt und die Reserve auf Napoli vorübergehend auf 12 Punkte ausgebaut. Nach der 0:1-Niederlage der Süditaliener bei der AS Roma am Montagnachmittag (Torschütze Radja Nainggolan in der 89. Minute) ist klar, dass Juventus der Titel nicht mehr streitig gemacht werden kann.

Nach Fehlstart aufgedreht

Für die Turiner ist es der 5. «Scudetto» in Serie und der 32. insgesamt. Noch im Herbst hatte nichts auf einen weiteren Juventus-Triumph hingedeutet. In den ersten 10 Spielen sammelten die Piemonteser lediglich 12 Punkte. Danach legte Juventus indes eine beispiellose Siegesserie hin. Inzwischen ist man in der Serie A seit 25 Partien ungeschlagen.

Mit Stephan Lichtsteiner steht auch ein Schweizer beim italienischen Serienmeister unter Vertrag. Er spielt seit 2011 bei Juventus und hat als unbestrittene Stammkraft auf der rechten Abwehrseite einen grossen Anteil am Erfolg.

Verona steigt ab

Mit Hellas Verona steht in der Serie A der 1. Absteiger fest. Das Schlusslicht verabschiedete sich immerhin mit einem Sieg aus der obersten Spielklasse. Der 2:1-Siegtreffer durch Luca Siligardi in der 95. Minute gegen die AC Milan reichte nicht für den Klassenerhalt. Dies, weil Carpi gegen Empoli mit 1:0 gewann.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 25.4.16, 18:45 Uhr