Djourou wehrt sich gegen Streikvorwürfe

In einem offenen Brief auf Twitter verteidigt sich Johan Djourou gegen den Vorwurf, Verletzungen vorgetäuscht zu haben.

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Bildlegende: Kuriert seine vierte Verletzung in dieser Saison aus Johan Djourou Imago

«  Ich habe immer alles für den HSV gegeben und mich mit dem Klub den schwersten Situationen gestellt. »

Johan Djourou

Auslöser für diesen offenen Brief (siehe Tweet unten) war die Reaktion von Trainer Markus Gisdol auf Djourous Fehlen beim letzten Bundesligaspiel in Dortmund. Wegen Muskelproblemen musste dieser dem Coach eine Absage erteilen.

«  Ich bin selbst mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber aufgelaufen.  »

Johan Djourou

Trainer Gisdol kommentierte Djourous Abwesenheit nüchtern. «Johan hatte mir mitgeteilt, dass er Schmerzen hat. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Das war eigentlich nicht absehbar».

«  Leider habe ich drei Spiele verletzungs- und krankheitsbedingt verpasst. Das tut mir selbst am meisten leid. »

Johan Djourou

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Bildlegende: War überrascht über Djourous Fernbleiben HSV-Trainer Markus Gisdol Keystone

Djourou fühlt sich mit Gisdols Aussage angegriffen und schreibt weiter: «Ich bin selbst mit Pfeifferschem Drüsenfieber aufgelaufen. Leider habe ich drei Spiele verletzungs- und krankheitsbedingt verpasst. Das tut mir selbst am meisten leid.»

Im November 2016 verlor Djourou die Captain-Binde. Seither ist das Verhältnis zu Gisdol etwas angekratzt.

Wann der 66-fache Schweizer Nationalspieler wieder fit ist und ob er in den letzten 7 Spielen noch zum Einsatz kommen wird, ist fraglich. Sein Vertrag läuft Ende dieser Saison aus.

Djourous offener Brief an die Fans