Löw: «Die Spieler sind noch hungriger»

52 Tage nach dem WM-Final kommt es in Düsseldorf zum erneuten Duell zwischen Weltmeister Deutschland und Argentinien. Als Revanche will Bundestrainer Joachim Löw den Test nicht bezeichnen - wichtiger dürfte die Partie für den neuen Coach von Argentinien sein.

Bundestrainer Joachim Löw im Training. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kampfansage Bundestrainer Löw strebt mit seinen Spielern den nächsten grossen Titel an. Imago

Am Sonntag startet die DFB-Elf gegen Schottland in die EM-Quali. Löw hat das Ziel definiert: «EM-Final 2016.» Es sei ihm klar, dass sie nun mehr die Gejagten seien. Aber: «Der WM-Titel hat die Spieler noch hungriger gemacht.»

Zunächst steht am Mittwoch der Test gegen Argentinien an. Löw stellte klar: «Das ist keine Revanche. Den Titel kann sich Argentinien nicht zurückholen.» Vom WM-Kader fehlen die verletzten Bastian Schweinsteiger, Shkodran Mustafi, Mesut Özil, Jérome Boateng und Mats Hummels. Philipp Lahm, Miroslav Klose und Per Mertesacker haben ihre Nati-Karriere beendet.

Eine hohe Bedeutung hat der Test für den neuen argentinischen Coach Gerardo Martino - es ist seine erste Bewährungsprobe. Auf Superstar Lionel Messi (Adduktoren) muss er verzichten. Dabei ist Angel di Maria. Dieser spielt die Wichtigkeit der Partie herunter: «Es ist nicht mehr als ein Freundschaftsspiel. Wir kommen zu ihrem Fest.»

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Die Live-Highlights aus dem WM-Final

5:25 min, aus FIFA WM 2014 live vom 13.7.2014