Setzt China dem Transferwahnsinn bald ein Ende?

China will dem wilden Transfer-Treiben in seiner Super League offenbar ein Ende machen. Die Regierung hat sich bereits eingeschaltet.

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Bildlegende: Spielt neu in China Oscar soll über 400'000 Franken pro Woche verdienen. Imago

In China hatten teils irrwitzige Gehalts- und Ablösezahlungen für Aufsehen gesorgt:

  • Carlos Tevez soll durch seinen Transfer von den Boca Juniors zu Shanghai Shenhua mit 38 Millionen Euro Jahreslohn zum bestbezahlten Profi weltweit aufgestiegen sein.
  • Oscar soll für angeblich über 70 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Shanghai IPG gewechselt haben.
  • John Obi Mikel, der bei Chelsea noch zu keinem Saisoneinsatz gekommen ist, soll bei Tianjin TEDA 180'000 Franken pro Woche verdienen.
«  Die Klubs haben Geld verbrannt. »

Sprecher von Chinas Regierung

Ein Sprecher der Regierungsstelle für Sport sprach davon, «die teuren Verpflichtungen zu beschränken und zu regulieren sowie angemessene Beschränkungen für die hohen Spielergehälter einzuführen». Die Klubs hätten «Geld verbrannt», ergänzte er.

Obergrenze für Ablösesummen und Kontrollen

Im Gespräch ist nun eine Obergrenze für Ablösesummen und Löhne für Übersee-Profis sowie generell eine Kontrolle der «irrationalen Investitionen». Zudem sollen in jeder Mannschaft künftig maximal 4 statt wie bisher 5 Ausländer spielen dürfen.

Soll die Regierung dem Transfer-Treiben ein Ende setzen?

  • Auf jeden Fall. Keine Spieler der Welt sind solche Summen wert.

    74%
  • Warum auch? Die Chinesen können mit ihrem Geld machen was sie wollen.

    25%
  • 2163 Stimmen wurden abgegeben