Florentino Perez bleibt vier weitere Jahre der starke Mann bei Real Madrid. Der 79-jährige Baulöwe hat die Präsidentschaftswahl am Sonntag mit 65 Prozent der Stimmen für sich entschieden. Seit 2000 (mit einem Unterbruch zwischen 2006 und 2009) leitet Perez die Geschicke bei den «Königlichen». 7 Champions-League-Titel fallen in seine Amtszeit.
Herausforderer Enrique Riquelme darf mit seinen 35 Prozent aber wohl zufrieden sein. Innert Kürze scharte der Gründer des Grosskonzerns Cox Energy (der auf erneuerbare Energien setzt) ehemalige Real-Legenden um sich. Dazu versprach er die Verpflichtung von Rodri und Erling Haaland und äusserte die Absicht, Jürgen Klopp als Trainer anzuheuern.
Insgesamt stimmten über 35'000 von insgesamt 70'000 wahlberechtigten Mitgliedern ab. Der Papstbesuch in Spaniens Hauptstadt erschwerte den Gang an die Urne im Real-Trainingsgelände im Aussenbezirk Valdebebas. Zudem hatte der 37-jährige Riquelme vor der Wahl moniert, nur die Unterlagen von Perez' Kandidatur seien den Wählern per Post zugestellt worden.