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Wegen Coronavirus Premier-League-Klubs verweigern fast 60 Nationalspielern Freigabe

Die Klubs der englischen Premier League weigern sich aufgrund der Corona-Pandemie, fast 60 Spieler für anstehende Länderspiele abzustellen.

Mohamed Salah
Legende: Einer von vielen Mohamed Salah erhält von Liverpool keine Freigabe. imago images

Wie die Liga am Dienstag in einem Statement mitteilte, haben die Klubs «widerstrebend, aber einstimmig beschlossen», Spieler nicht freizugeben, deren Partien im nächsten Monat in Ländern «auf der Roten Liste ausgetragen werden».

Die Entscheidung betrifft fast 60 Spieler von 19 Premier-League-Klubs, die in 26 Länder der «Roten Liste» gereist wären. Die Spieler müssten nach ihrer Rückkehr zehn Tage in Quarantäne. Dies würde nicht nur «die Fitness der Spieler erheblich beeinträchtigen», sie würden zudem auch für mehrere Spiele nicht zur Verfügung stehen.

Salah fehlt Ägypten

Mit dem englischen Verband FA und mit der Regierung «wurden umfangreiche Gespräche geführt, um eine Lösung zu finden». Aber «aufgrund anhaltender Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit bezüglich Reiserückkehrer aus Ländern der Roten Liste wurde keine Ausnahme gewährt».

Zuletzt hatte Ägyptens Verband EFA bekannt gegeben, dass Liverpool Mohamed Salah nicht für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele Ägyptens freigeben wolle.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
    Frechheit und Arroganz der PL.
  • Kommentar von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
    Absolut nachvollziehbare Entscheidung für mich. Die Spieler in den Top 5 Ligen und speziell in England sind Fitnesstechnisch sowieso schon stark überstrapaziert und zusätzliche Auslandreisen für einzelne Natispiele sind ein viel zu grosses Gesundheitsrisiko in der aktuellen Situation, als das eine solche Reise gerechtfertigt wäre.

    Ich finde die Entscheidung der PL Klubs vertretbar, auch wenn es natürlich für einige Spieler mühsam ist. Verständlich ist es dennoch.
  • Kommentar von Christoph Münch  (User112358)
    Irgendwie spannend, sobald keine Eigeninteressen (UK) im Wege sind, können die Regeln für alle gelten. Das war bei der EM z.B. für VIP-Gäste anders...