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Zum Vorwurf der Geldgier Messi hätte nicht ohne Lohn für Barcelona spielen dürfen

Kurz vor der Unterschrift bei PSG hallt Messi immer noch der Vorwurf der Geldgier nach. Zu Unrecht.

«Wieso spielt er nicht einfach gratis für den FC Barcelona, wenn er den Klub so sehr liebt?» Diese Frage wurde immer wieder laut, als Lionel Messi am Sonntag tränenreich seinen Abschied aus der katalanischen Metropole vermeldete. Zugleich erklärte der Argentinier, dass er auf 50 Prozent seines Lohns verzichtet hätte, um bei «Barça» zu bleiben.

«Nur» 50 Prozent? Der Punkt ist: Eine grössere Einbusse wäre rechtlich gar nicht möglich gewesen. Das spanische Arbeitsrecht bestimmt, dass Arbeitnehmer mindestens die Hälfte des vorherigen Lohns beziehen müssen. So soll einer allfälligen Finanzmanipulation der Riegel vorgeschoben werden.

Wie Barcelonas Klubpräsident Joan Laporta an der Medienkonferenz zum Messi-Abschied zudem erläuterte, betragen die Ausgaben für die Spielerlöhne auch ohne Messi 95 Prozent aller Einkünfte. Die Liga-Vorschriften sehen indes ein Verhältnis von 70 Prozent vor. Es gibt bei den «Blaugrana» also auch nach Messis Abschied noch einiges zu tun ...

Messi tritt weinend vor die Medien
Aus Sport-Clip vom 08.08.2021.

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Cossmann  (Pesche68)
    @Elia Saeed (E.K.S.)
    Ich weiß nicht, wie sie auf die Idee kommen, dass Copa America oder Olympiasieg beim Fußball in der Welt eine große Rolle spielen. Nach solchen Turnieren redet davon keiner mehr. Das was zählt sind Weltmeistertitel. Und hier ist es klar, dass Neymar und Messi mehrfach völlig versagt haben, sie waren eben nicht die Leader, die sie in ihren Clubs sind. Mbappe, da haben Sie Recht wurde 2018 Weltmeister. Aber bei der diesjährigen EM war er wieder sehr schwach.
  • Kommentar von Silas Murer  (siLAN)
    Hallo SRF-Team, ich habe die Info über die 50% bisher immer nur aus einem umstrittenen Tweet zitieren hören. Soweit ich das verstanden habe, hätte Messi weiterspielen können, hätte er auf seinen Gehalt verzichtet.

    Seine ständig hohen Gehaltsforderungen (vor allem durch seine Berater) sind ja mit ein Grund, warum Barca so verschuldet ist. (50% Lohn wären immernoch 80mio$/Jahr gewesen, also immernoch so viel wie sein ganzer Markwert... nur um das mal in Relation zu setzen)
  • Kommentar von Peter Cossmann  (Pesche68)
    @Lorenz Kasper (Lorenz 12): Ich vermute Sie meinen den letzten Satz, denn der erste Teil passt ja zu 100% zum Inhalt. Ich gebe Ihnen recht, dass man den letzten Satz hätte weglassen können. Es ist aber nun mal Fakt, dass die überbezahlten Spieler (Messi, Neymar, Mbappe und Co) nun mal Ihre Top-Leistungen nur bei Clubspielen abrufen (können). Das wundert einen schon. Mehr wollte ich nicht sagen.
    1. Antwort von Elia Saeed  (E.K.S.)
      Messi hat gerade die Copa America gewonnen, Neymar wurde Olympiasieger und Mpappe Weltmeister. Vielleicht sagen Sie lieber nur etwas zu Themen, zu denen Sie etwas Wahres erzählen können?