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Am Montag gegen Island Die Innenverteidigung bleibt ein Fragezeichen

Die Nati erwartet in Island der nächste Härtetest. Fabian Schär erwartet eine «ganz andere Partie» als beim 6:0.

Legende: Video Die Schweizer Nati in Island abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
Aus sportaktuell vom 13.10.2018.

Um 16:28 Uhr landete die Swiss-Maschine der Schweizer Nati auf Island. Und erlebte zugleich einen leichten Klimaschock. Bescheidene 7 Grad und stetiger Wind herrschte auf dem Flughafen Reykjavik.

Umstellen muss sich das Team von Vladimir Petkovic nicht nur in Sachen Wetter. Nach der spielerisch hochbegabten Weltnummer 1 Belgien wartet nun eine komplett andere Herausforderung. Am Montag misst sich die Schweiz mit den kampfstarken Isländern. Schlug man die Nordländer zum Nations-League-Auftakt noch diskussionslos 6:0, erwartet Innenverteidiger Fabian Schär nun eine ungleich schwierigere Aufgabe.

Legende: Video Schär: «Man spürt den Wind immer» abspielen. Laufzeit 02:14 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.10.2018.

«Es ist ganz klar, dass ein anderes Spiel auf uns zukommt. Island wird viel stärker auftreten, wie auch beim 2:2 gegen Frankreich», meint Schär. Ob der Newcastle-Legionär, beim 6:0 im Hinspiel mit 2 Assists, auch auf der Insel zum Zuge kommt, ist gleich in doppelter Hinsicht ungewiss. Einerseits könnte Petkovic wieder auf eine Dreierkette umstellen, andererseits könnte der angeschlagene Manuel Akanji wieder fit werden.

Teamarzt Pierre Etienne Fournier sagt über die Verfassung des BVB-Verteidigers: «Akanji hat im Abschlusstraining nach einem Schuss Schmerzen in der Leiste verspürt.» Ein Einsatz gegen Island sei indes denkbar, man werde spontan entscheiden.

Legende: Video Fournier: «Akanji hat Leistenschmerzen» abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.10.2018.

Keeper und Joker top, Seferovic Flop

Zunächst aber noch ein kurzer Blick zurück. Wir haben die User gefragt, wie sie die einzelnen Nati-Akteure benoten würden. Das Resultat: Torschütze Mario Gavranovic und Keeper Yann Sommer schwingen mit 4 von 5 Sternen obenaus. Dies, obwohl Letzterer selbstkritisch den ersten Gegentreffer auf seine Kappe nahm.

Am anderen Ende der Skala findet sich Haris Seferovic wieder. Die User bewerteten den glücklosen Stürmer mit 2,5 Sternen. Der Rest des Teams wurde ausnahmslos mit durchschnittlichen Noten zwischen 3 und 3,5 versehen. Das komplette Rating:

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.10.18, 20:10 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Brūllmann (Roman Brūllmann)
    Wenn Petkovic Gavranovic oder Ayeti nicht in die Startelf nimmt, kōnnen Sie ja nicht zeigen was Sie draufhaben.ZB Gavranovic 7min gegen Belgien Toooooor!!! Der mutlose Petkovic holt junge Spieler ins Team aber spielen lāsst er sie nicht,komisch?Da sind doch Sow,Fasnacht,Widmer etc. Hoffe doch das er sie gegen das Superteam aus Katar spielen lāsst.Seferovic gehört einfach nicht mehr in die Nati.
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  • Kommentar von Eric Cerf (Alpenjonny)
    Wir können es drehen und wenden wie wir möchten: die Nati hat seit den Zeiten von Kubi Türkylmaz (2001) und Alex Frei (2008), keine echten, wirklich eiskalte Stürmer mehr. Dem Trainer Petkovic ist es gelungen, trotzdem eine Mannschaft zu formen, die am unteren Ende der Tabelle der sechzehnten besten Nati-Teams der Welt mithalten kann. Ansonsten gibt es kaum echte Schwachstellen in der Nati, wie einige hier behaupten. Solange das so ist und bleibt, ist die Nati nur Mittelmass, mehr nicht.
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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
    Einfach aufpassen dass wir uns mit dem Luxusproblem nicht selber um goldene Chancen bringen... Aber es stimmt, die Sturmspitze ist schwach besetzt... einen aus der port. Liga, einen aus Kroatien, einen je nachdem aus der SL... zum Vergleich: auf dem Rechtsverteidiger-Posten wären es Lang (BuLi) und je nachdem Lichtsteiner (PL). Dazu kommt Mbabu. Uns fehlt ein richtig guter Stürmer, ein Torjäger, ein ‚Bomber‘
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