Mehmedi: «Das alles passt einfach bestens zusammen»

Admir Mehmedi kommt ob der guten Stimmung in der Nati ins Schwärmen. Trotz des Höhenflugs bleibt der Leverkusen-Stürmer selbstkritisch.

Admir Mehmedi bei einer Medienkonferenz im Schweizer Trainer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Ich bin nicht der Spektakelspieler.» - Admir Mehmedi Keystone

Admir Mehmedi läuft es rund. Gegen Andorra stand der Stürmer in der Startelf. In der Bundesliga erzielte er am ersten Spieltag gegen die Bayern sein erstes Saisontor.

Dennoch hat der Leverkusen-Stürmer keine Star-Allüren und stellt stets das Team in den Vordergrund. Vor dem Lettland-Spiel sprach der 26-Jährige im Interview mit dem Tages-Anzeiger über...

...den Charakter der Nati:

  • «Der ausgeprägte Teamgedanke ist für mich das herausragende Merkmal.»
  • «Die über 30-Jährigen sind die Säulen. Jetzt kommen die nächsten Talente, die Embolos und Zakarias, die unbekümmert und bestens ausgebildet sind.»
  • «Das alles passt einfach bestens zusammen.»

...über Trainer Vladimir Petkovic:

  • «Er schenkt mir Vertrauen, gibt mir viel Spielzeit.»
  • «Ich finde, dass ich unter ihm torgefährlicher geworden bin, ich ­suche vermehrt den direkten Abschluss.»
  • «Er hat eine Mannschaft geformt, an der mittlerweile jeder Zuschauer Freude hat.»
«  Die Deutschen sagen nicht: Wow, die Schweizer! »

Admir Mehmedi

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TV-Hinweis

Die Partie zwischen Lettland und der Schweiz können Sie am Sonntag ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei oder in der Sport App mitverfolgen.

...das Fussball-Land Schweiz:

  • «Wir haben in der Vergangenheit mehrmals bewiesen, dass wir gegen grosse Nationen bestehen können.»
  • «Von den Einzelspielern her sind wir nicht das Land, das sich zum Beispiel mit Deutschland oder Frankreich messen kann.»
  • «Die Deutschen sagen nicht: Wow, die Schweizer!»

...seine eigene Karriere:

  • «Es gehört irgendwie zu meiner Karriere, dass mir nie etwas geschenkt wird.»
  • «Ich bin nicht der Spektakelspieler.»

...über Selbstkritik:

  • «Wenn sich die Dinge nicht entwickeln, wie ich mir das vorstelle, hinterfrage ich mich.»
  • «Mein Vater hat mir bewusst gemacht, dass ich für mich und meine Leistungen verantwortlich bin. Nicht die Medien, weil sie mich kritisieren, nicht der Trainer, weil er mir einen anderen Spieler vorzieht.»

...über die Geburt seines ersten Kindes:

  • «Seit unser Sohn auf der Welt ist, bin ich noch ruhiger.»
  • «Wenn ich früher nach einer Niederlage nach Hause kam, war ich fix und fertig.»
  • «Jetzt komme ich nach Hause, schaue, ob es dem Bub gut geht, und wenn es ihm gut geht, geht es auch mir bald wieder gut.»
  • «Eine Niederlage ist nicht mehr wie ein Weltuntergang.»
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Die Nati vor dem Lettland-Spiel

2:25 min, aus sportaktuell vom 2.9.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.08.17, 20:10 Uhr