«Mehr Wasserball» – deshalb wurde in St. Gallen trotzdem gespielt

Beim Sieg der Nati gegen Andorra gaben der Regen und das Spielfeld zu Reden. Wir haben in St. Gallen und beim SFV nachgefragt.

Nach dem 3:0 der Schweiz in der WM-Qualifikation gegen Andorra liegt die Schweiz weiter auf WM-Kurs. Doch viel hätte nicht gefehlt, und das Spiel hätte abgebrochen werden müssen.

So sagte denn auch Marco Sessa, der Platzwart des St. Galler Stadions: «Ich war noch selten so froh über einen Schlusspfiff.» Zwar habe man gewusst, dass viel Regen fallen werde und verschiedene Szenarien ausgearbeitet.

«  Das war mehr Wasserball als Fussball. »

Cyril Zimmermann

So ist der Rasen in St. Gallen aufgebaut

1:19 min, vom 1.9.2017

«Weil aber so viel Regen kurz vor dem Spiel fiel, kam es zu dieser Situation. Ausserdem wurde das Wasser irgendwo gestaut», so Sessa. Mit 30 Leuten zusätzlich habe man das Spiel aber zu Ende bringen können. Viel Schlaf habe er in den letzten Tagen aber trotzdem nicht gehabt.

Kalenderdruck vs. Fussballspektakel

Auch für Cyril Zimmermann, den Schiedsrichterchef des schweizerischen Fussballverbandes SFV, war die Weiterführung der Partie die richtige Entscheidung: «Ich hätte genau gleich entschieden wie Schiedsrichter Tore Hansen», so Zimmermann.

«  Ich habe in den letzten Tagen sicher nicht genug geschlafen. »

Markus Esser

Zwar seien die Bedingungen nicht regulär und es sei mehr «Wasserball als Fussball» gewesen.

Aber vom Spielkalender her sei man zu stark unter Druck, die Mannschaften seien schon heute weitergeflogen. Eine Verschiebung sei in einem solchen Fall heutzutage kaum mehr denkbar.

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WM-Quali: Die Schweiz gewinnt die Wasserschlacht gegen Andorra

2:50 min, aus sportaktuell vom 1.9.2017

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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.08.17, 20:10 Uhr