Zum Inhalt springen

Header

Video
Nati-Zusammenzug in Lugano
Aus Sportflash vom 08.11.2021.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 37 Sekunden.
Inhalt

Nati-Trainer Murat Yakin Not macht pragmatisch: «Mit denen arbeiten, die da sind»

Trotz den immer grösser werdenden Personalsorgen macht sich bei Nati-Trainer Murat Yakin vor dem WM-Quali-Showdown keine Panik breit.

Die Schweizer Nati hat am Montagabend das erste gemeinsame Training absolviert. Bereits nicht mehr mit dabei war Steven Zuber, der angeschlagen angerückt war und wegen einer Adduktorenverletzung umgehend wieder abreiste.

Steven Zuber und Breel Embolo jubeln gemeinsam.
Legende: Vor einem Monat jubelten sie noch gemeinsam Nun fallen sowohl Steven Zuber wie auch Breel Embolo gegen Italien und Bulgarien aus. Freshfocus

Nach dem Ausfall von Breel Embolo wäre eine Variante gewesen, Zuber vom linken Flügel ins Sturmzentrum zu nehmen. Diese Option ist nun Makulatur. Und Nati-Trainer Murat Yakin steht vor einer noch grösseren Herausforderung.

In der Offensive fehlen neben Embolo, Haris Seferovic und Christian Fassnacht nun auch Zuber. Fünf Spieler hatten im Oktober die sechs Tore in den Partien gegen Nordirland und Litauen erzielt; drei von ihnen sind nun nicht dabei. Yakin liess zudem durchblicken, dass auch hinter der Fitness von Mario Gavranovic aktuell zumindest noch ein kleines Fragezeichen steht.

Video
Yakin: «Wir suchen nach Lösungen»
Aus Sport-Clip vom 08.11.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 23 Sekunden.

Und nun? «Wir müssen mit denen arbeiten, die da sind», sagte Yakin pragmatisch. Der Nati-Trainer stellte zwar klar, dass man «die grossen Ausfälle nicht kompensieren kann», gleichzeitig sei nun der Moment, jungen Spielern eine Chance zu geben.

Die Chance für Okafor?

Als Ersatz für Embolo und Zuber stünden in erster Linie zwei aus dem Trio Ruben Vargas, Andi Zeqiri und Noah Okafor bereit. Letzterer hat sich seine Nominierung mit starken Leistungen bei Red Bull Salzburg verdient. Seit Mitte September hat der 21-Jährige in jedem zweiten Liga-Spiel getroffen. Zudem gelang ihm in der Champions League gegen Wolfsburg ein Doppelpack.

Anders als Vargas und Zeqiri musste sich Okafor aber gedulden, um den Sprung zurück in den Kreis der Nati zu schaffen. Zum bisher einzigen Mal war dies 2019 im Rahmen der Nations League der Fall. Nun könnte der Baselbieter bei seiner Rückkehr unverhofft zu einer wichtigen Rolle kommen.

Von Druck ist beim 21-Jährigen dennoch nicht viel zu spüren. «Wenn mich Yakin aufstellt, bin ich ready. Da zweifle ich keine Sekunde», sagt Okafor voller Selbstvertrauen.

Italien - Schweiz bei SRF

Box aufklappenBox zuklappen

SRF bietet zum Knüller Italien - Schweiz am Freitag den gewohnten Komplett-Service:

  • 20:10 Uhr: Start der Übertragung mit dem Vorprogamm
  • 20:45 Uhr: Anpfiff im Stadio Olimpico in Rom

Im TV sind Sie auf SRF zwei live mit dabei. In der SRF Sport App stimmen wir sie im Liveticker mit Stream frühzeitig auf die Partie ein und informieren Sie laufend über das aktuelle Geschehen. Radio SRF 3 wird das Spiel ab Anpfiff durchkommentieren.

Zielsetzung bleibt die gleiche

Die lange Verletztenliste ändert für Yakin nichts an der Zielsetzung. Dies machte der Nati-Trainer gegenüber Keystone-SDA deutlich. «Für uns zählt nur der direkte Weg an die WM, die direkte Qualifikation. So bin ich, so funktioniert auch die Mannschaft. Sie ist immer positiv und nimmt die Herausforderungen an.»

SRF zwei, sportflash, 08.11.2021, 20:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Es ist eine "grosse Chance" der zur Verfügung stehenden Spiel mit einer engagierten Leistung und Kampfgeist bis zur letzten Sekunde das Bestmögliche zu geben!
    Hopp Schwiiiz!
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Klar könnte man Frey aufbieten, aber das Risiko einen Fremdkörper im Team zu haben ist zu gross. Frey hat jetzt einen Lauf, das heisst aber nicht, dass er auch in einem Team, dass er nicht kennt reüssieren würde. Mit Gavranovic steht ein Spieler bereit, der schon viele wichtige Tore für die Nati geschossen hat.
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Es ist auffällig, wie viele Spieler verletzt sind, irgendwie habe ich das Gefühl, dass das stark zugenommen hat. Zudem habe ich das Gefühl, dass es oft dieselben Spieler sind, die verletzt ausfallen. Es kann kaum nur daran liegen, dass zum Teil deutlich mehr Spiele bestritten werden. Woran kann das noch liegen?
    1. Antwort von Elia Saeed  (E.K.S.)
      Gefühle müssen ja nicht immer mit Tatsachen zu tun haben. Embolos Spielweise macht ihn anfällig für Verletzungen, der Rest der Ausfälle betrifft Spieler, die ansonsten fast immer bereit sind. Es ist wohl hauptsächlich Pech und ein Stück weit vielleicht wirklich das Volumen der Spiele...
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Mehr Spiele, mehr Verletzungen. Zudem wird der Fussball immer physischer, die Zweikämpfe werden härter geführt und alle gehen an ihre Grenzen.