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Nationalmannschaft Shaqiri sei Dank: Die Siegesserie der Nati hält an

Die Schweiz hat im Länderspiel gegen ein bescheidenes Weissrussland den 6. Sieg aneinandergereiht. Xherdan Shaqiris frühes Traumtor war der einsame Höhepunkt beim 1:0. Das Resultat ist dennoch von historischem Wert.

  • Herrliches Goal: Shaqiris 19. Tor für die Schweiz vermochte zu entzücken
  • Imposante Serie: Der 6. Sieg in Folge bedeutet eine Rekordmarke
  • Passive Fortsetzung: Diesen Vorwurf ist den Spielern nach der Pause zu machen
  • Verändertes Gesicht: Das Nationalteam wird im WM-Qualispiel wieder anders aussehen

Die Partie auf dem Kunstrasen der Maladière wurde mit einem Paukenschlag lanciert. Schon in der 9. Minute liess Xherdan Shaqiri seine gesamte Klasse aufblitzen und erzielte die Schweizer Führung.

Sein 19. Treffer im Nationaldress war eine veritable Augenweide. Der Stoke-Söldner zog aus über 20 Metern ab und versenkte das Leder via Pfosten unhaltbar im linken Lattenkreuz. Wuchtig, der Schuss – wundervoll, die Flugbahn.

Legende: Video Shaqiri erzielt ein Traumtor abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Aus sportlive vom 01.06.2017.

So aufregend der Beginn war, so unaufgeregt präsentierte sich die Fortsetzung. Das Team von Vladimir Petkovic machte gegen ein limitiertes Weissrussland zwar weitgehend das Spiel. Aber es fehlten zweifellos die zündenden Ideen sowie die letzte Konsequenz, um ein klares Resultat herbeizuführen.

Die Schweizer liefen gegen die Nummer 83 des Fifa-Rankings aber nie Gefahr, den Sieg noch zu verspielen. Die SFV-Auswahl kam fast schon im Schongang zum 6. Erfolg in Serie – ein Novum in der 112-jährigen Länderspielgeschichte.

Wechselorgie schadet der Qualität

Der zwiespältige Eindruck ist auch dem Umstand geschuldet, dass Trainer Vladimir Petkovic noch nicht das gesamte Personal zur Verfügung hatte. Entsprechend ging er bei der Aufstellung Experimente ein. Remo Freuler, Edimilson Fernandes, Steven Zuber und Silvan Widmer schenkte er erstmals von Beginn weg das Vertrauen.

Florent Hadergjonaj kam in der 2. Halbzeit sogar zu seinem Debüt in der A-Nationalmannschaft. Nebst ihm wurden 5 Akteure eingewechselt.

Der weitere Fahrplan des Nationalteams

  • Bis spätestens Sonntag will Petkovic das Kader für den nächsten Ernstkampf benennen
  • Montag, 5. Juni: Öffentliches Training in Thun (17:00 bis 18:00)
  • Freitag, 9. Juni: WM-Qualifikationsspiel auf den Färöer

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.06.2017 20:10 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von tom tudo (tudo)
    Wenn die nati nicht gefordert wird spielt sie minimalistenfussball. Ähnlich wie andere grosse mannschaften wie italien. Es wäre interessant ein test gegen eine topmannschaft durchzuführen. Das gibt rückschlüsse wo man steht. Und die schweiz spielt bekanntlich gegen solche stark.
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  • Kommentar von Jean-Pierre Weyermann (Gourmet)
    Die Schweiz hat gewonnen, bravo Jungs! In der Pause schalte ich auf den Sender aus der Romandie. Bernard Challandes Kommentare höre ich 100x lieber als die von Sutter. Hunderte von Personen tun dasselbe - warum in aller Welt hängt die SRF so an Alain Sutter??? Wegen der Netiquette kann ich da nicht weiter schreiben - aber starten Sie doch einmal eine Umfrage und Sie werden sehen, dass viel Fussballfans gleich denken. Weiterhin Hopp Schwiiz!
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  • Kommentar von Ferdi Weibel (weibel)
    Wieso stellt Petkovic einen derart harmlosen Mehmedi auf?
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