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Zusammenfassung Basel - Thun
Aus Sport-Clip vom 19.05.2019.
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2:1 gegen Thun Basel holt 13. Cupsieg

  • Der FC Basel ist zum 13. Mal Cupsieger.
  • Im mässig besuchten Stade de Suisse gewinnen die «Bebbi» gegen Thun 2:1.
  • Die Berner Oberländer können kurz vor Schluss verkürzen, zu mehr reicht es nicht mehr.

77 Minuten waren im 94. Cupfinal gespielt, als scheinbar die Entscheidung fiel: Nach einem Basler Konter spielten sich Blas Riveros und der eingewechselte Kevin Bua durch die Thuner Defensive, Fabian Frei vollendete mit einem gekonnten Flachschuss zum 2:0.

Doch keine 5 Minuten später waren die Thuner zurück: Nach einem Eckball verwandelte Dejan Sorgic am zweiten Pfosten. Und plötzlich entwickelte sich das über weite Strecken müde Spiel in einen emotionalen Cupfight.

Thun schlussendlich zu harmlos

Thun drückte auf den Ausgleich, war aber oft zu wenig zwingend. Basel auf der anderen Seite versuchte über Konter die Entscheidung herbeizuführen. Allen voran Albian Ajeti vergab einen Hochkaräter aus aussichtsreicher Position.

Am Ende setzte sich aber die Klasse des Vizemeisters durch, Aussenseiter Thun verpasste den ersten grossen Titel der Klubgeschichte.

FCB-Tor entgegen dem Spielverlauf

Basel war bereits in der 23. Minute in Führung gegangen: Valentin Stocker erkämpfte sich einen fast schon verlorenen Ball an der Grundlinie und flankte diesen zur Mitte. Dort stieg Ajeti am höchsten und traf wuchtig per Kopf. FCT-Goalie Guillaume Faivre sah dabei nicht allzu gut aus.

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Ajeti bringt den FCB per Kopf in Führung
Aus sportlive vom 19.05.2019.
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Der Treffer fiel ausgerechnet in eine starke Thuner Phase: Die Berner Oberländer hatten den FCB vor allem zu Beginn stark unter Druck gesetzt und «brutal überrascht», wie es Ajeti in der Pause formulierte.

Der Cupfinal hatte über weite Strecken Fussball-Magerkost geboten. Die Offensiv-Aktionen waren auf beiden Seiten oft Zufallsprodukte. Erst in den Schlussminuten kamen noch einmal Emotionen auf. Das Thuner Wunder blieb aber aus.

Durststrecke beendet

Mit dem 13. Cupsieg (bei 22 Finalteilnahmen) schliesst der FC Basel in der «ewigen Rangliste» zum FC Sion auf. Nur noch Rekord-Cupsieger GC liegt mit 19 Titeln vor den «Bebbi».

Gleichzeitig beendeten die Basler eine zweijährige Phase ohne Titel (Meisterschaft und Cup) – für den anspruchsvollen Klub eine lange Zeit. Marcel Koller feierte seinen ersten Cupsieg als Trainer. Dennoch ist sein Verbleib trotz Vertrag bis 2020 nicht gesichert. «Für dieses Thema bin ich der falsche Ansprechpartner», meinte der 58-Jährige.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.05.19, 14:00 Uhr

47 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Klein  (jonasklein)
    Der Schweizer Fussball ist leider nicht mehr das, was er einmal war. Die Leistung der Spieler schwach bis sehr schwach und entsprechend langweilig zum Zuschauen. Leider fliesst heutzutage, vor allem im Ausland, zu viel Geld - da kann die Schweiz mit ihrem bescheidenen Budget nicht mithalten. Selbst Meister YP überzeugt international (Champions League) überhaupt nicht. Wer erinnert sich noch an die glorreichen Zeiten 2000-2010?
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  • Kommentar von Alexander Ognjenovic  (Alex)
    Der FC Basel ist verdienter Cupsieger geworden. Hab das Spiel gesehen und hatte nie den Eindruck dass die Thuner irgendwie gefährlich werden konnten für Basel.
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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Beim SFV muss man über die Bücher. Früher fand der Cupfinal traditionsgemäss am Pfingstmontag statt, heute irgendwie eingequetscht zwischen 2 Meistschaftsrunden. Das Stadtion bei allerbester Stimmung jeweils rappelvoll, bei erträglichen Eintrittspreisen. Wenn Singen 04 einen Veloständer einweiht kommen mehr Kibitze ins Stadion.
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