Basel mit Mini-Sieg ins Endspiel

Der FC Basel hat sich für den Cupfinal qualifiziert. Das Team von Murat Yakin schlug Luzern dank eines späten Treffers von Davide Callà zuhause mit 1:0.

Mit dem Sieg sicherte sich Basel den 3. Cupfinal-Einzug in Serie und damit die Möglichkeit, nach dem verlorenen Endspiel gegen GC im vergangenen Jahr die Trophäe wieder zurück ans Rheinknie zu holen. Der Final wird am Ostermontag, 21. April, in Bern stattfinden.

Der Arbeitssieg musste lange erdauert werden. Erst in der 80. Minute erlöste Davide Callà das Heimteam mit dem längst fälligen Führungstreffer. Der Winterthurer schloss eine gelungene Kombination über Geoffroy Serey Die und Philipp Degen aus spitzem Winkel via Innenpfosten ab.

Frei sündigt im Abschluss

Davor hatte das Team von Murat Yakin bereits ein halbes Dutzend hochkarätige Möglichkeiten vergeben. Als grösster Unruhestifter vor dem Luzerner Tor betätigte sich Fabian Frei.

Zibung mit mirakulöser Parade gegen Frei («sportlive», 26.3.2014)

0:39 min, vom 26.3.2014

Erst konnte François Affolter einen Querpass des FCB-Mittelfeldspielers gerade noch vor dem Tor weggrätschen (31.). Beim anschliessenden Eckball klärte Yassin Mikari einen Schuss von Fabian Schär auf der Linie. Der Innenverteidiger gab sein Comeback nach einer über dreimonatigen Verletzungspause.

Etwas später sah Frei seinen Schuss aus kurzer Distanz von Luzerns Keeper David Zibung mirakulös abgewehrt (31.). Und nur 5 Minuten später verzog der 25-Jährige erneut aus kurzer Distanz.

In der 78. Minute erzielte Marco Streller die vermeintliche Führung. Der Treffer des FCB-Captains wurde aber (wohl zu Unrecht) wegen einer Abseitsstellung annulliert.

Luzern nur in der Startphase gefährlich

Luzern hatte es verpasst, aus der schläfrigen Startphase der Hausherren Profit zu schlagen. Erst hatte Dimitar Rangelov die Führung auf dem Fuss (7.), dann Florian Stahel auf dem Kopf (15.) Das sollte es dann auch schon mit Offensivaktionen der insgesamt enttäuschenden Gäste gewesen sein. Für Aufregung sorgte einzig noch Remo Freuler, der nach einer Notbremse kurz vor Schluss die Rote Karte sah.

Den Innerschweizern bietet sich die Gelegenheit zur schnellen Revanche, treffen die beiden Teams doch am kommenden Sonntag in der Meisterschaft bereits wieder aufeinander.