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Yverdon - Zürich: Zusammenfassung
Aus Sport-Clip vom 26.10.2021.
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Cup: 3 Spiele im Achtelfinal Nach insgesamt 26 Penaltys: FCZ scheidet in Yverdon aus

  • Das unterklassige Yverdon eliminiert im Achtelfinal des Schweizer Cup den FC Zürich 11:10 n.P. Die Entscheidung fällt in einem denkwürdigen Penaltyschiessen mit 26 Elfmetern.
  • Lausanne überspringt als vorerst einziges Team aus der Super League die Hürde Achtelfinal dank eines 1:0-Siegs in Aarau.
  • Auch Promotion-League-Klub Biel ist nach einem 1:0 gegen Stade Lausanne-Ouchy noch im Rennen.

Meister Young Boys, Spitzenklub Basel – und neu auch Yverdon Sport. Das sind die 3 Klubs, die den FC Zürich in der aktuellen Saison besiegen konnten. Der Coup des Unterklassigen kam dabei auf besonders dramatische Art und Weise zustande: 26 Elfmeter brauchte es im Penaltyschiessen, bis das Out des FCZ um 23:10 Uhr letztlich feststand.

Nerven wie Drahtseile bewies dabei Marculino Ninte. Der 24-Jährige entschied die Partie mit seinem Schuss, nachdem vor ihm Bledian Krasniqi gescheitert war. Ninte trat dabei eigentlich mit einem ganz miesen Gefühl an, war er doch bereits als 6. Schütze angetreten – und an FCZ-Hüter Zivko Kostadinovic gescheitert.

Zürich muss zweimal reagieren

Glücklich war das Ende in der «Lotterie» Penaltyschiessen. Gestohlen ist der Sieg des Zweitletzten der Challenge League in der laufenden Meisterschaft gegen den 3. der Super League aber ganz und gar nicht. Das Team von Ex-FCZ-Trainer Uli Forte ging durch Steve Beleck zweimal in Führung (43./94.). Der Oberklassige konnte zweimal reagieren.

Zunächst war es der agile Wilfried Gnonto, der den FCZ mit einem Traumtor in die Verlängerung brachte (71.). Dort lieferte der Italiener in der 104. Minute die Vorlage für Verteidiger Marc Hornschuh zum 2:2. Am Ende blieb Gnontos Leistung aber eine Randnotiz. Das Rampenlicht gehört Yverdon.

Lausanne einmal weiter, einmal out

In der Runde der letzten 8 steht so als vorerst einziger Super-Ligist Lausanne-Sport. Die Waadtländer setzten sich in Aarau nach einer mässigen Leistung 1:0 durch. Den goldenen Treffer erzielte Topskorer Mohamed Amdouni nach 56 Minuten. In der Schlussphase vergaben Donat Rrudhani (76.) und Liridon Balaj (84.) im Duell mit dem gut aufgelegten Thomas Castella beste Möglichkeiten zum Ausgleich für das Heimteam.

Mit Stade Lausanne-Ouchy schied hingegen der Lokalrivale aus. Das Team aus der Challenge League musste sich Promotion-League-Vertreter Biel auswärts ebenfalls 0:1 geschlagen geben. Entscheidend waren dabei die Elfmeter:

  • In der 36. Minute schiesst Lausannes Sofyan Chader den Ball am Tor vorbei.
  • 10 Minuten vor Schluss scheitert Biels Adrian Fleury mit seinem Versuch an Ouchy-Goalie Niklas Steffen.
  • In der 89. Minute lässt Brian Beyer im Seeland alle Dämme brechen – er trifft im Nachschuss an seinen parierten Elfmeter.

Am Mittwoch stehen 5 weitere Achtelfinals im Schweizer Cup an. Das Duell zwischen Schaffhausen und Luzern gibt es ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei, alle anderen Spiele im kommentierten Livestream auf srf.ch/sport. Ab 22:25 Uhr können Sie in der Sendung «Schweizer Cup – Goool» die Auslosung der Viertelfinals mitverfolgen.

SRF zwei, sportlive, 20:10 Uhr, 26.10.21;

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Domi Torres  (DT9)
    Ich mag es vor allem den "Fans" des FCZs, die sich am Samstag nicht unter Kontrolle hatten, gönnen. Karma existiert in gewisser Weise doch. Jeder kriegt was er verdient - in diesem Fall die "Fans".
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      FCZ-YB. Eine grosse Gruppe YB Ultras prügelt mit Stangen und Steinen auf ein paar, höchstens 12 jährige Jungs mit FCZ Leibchen ein. Die Polizei kann zum Glück rechtzeitig einschreiten bevor es Tote gibt. Von Karma keine Spur.
    2. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Die FCZ Spieler trifft keine Schuld ob dieser Ereignisse, daher finde ich Ihr Kommentar deplaziert. Die Fans müssen anderweitig bestraft werden.
    3. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Torres, wenn Sie es vor allem den "Fans" des FCZ (nicht FCZs) gönnen, müsste es noch andere Leute geben, denen Sie es gönnen. Wer sind diese anderen Leute? Und übrigens: Die von Ihnen erwähnten Fans hatten Sich durchaus unter Kontrolle. Sie agierten offensichtlich planmässig und überlegt kriminell, quasi nach Drehbuch. Ihre Handlungen entstanden nicht spontan aus der Situation heraus oder dergleichen.
    4. Antwort von Marc Blaser  (PrCh)
      @Torres, kann ich nachvollziehen. Ich mag es den Anhänger auch gönnen, den Spielern und dem Trainier natürlich nicht. Aber nach so einem Vorfall am Wochenende kommt schon eine leichte Genugtuung auf.
      @Gebauer, jetzt einfach mit einem anderen Fall von anderen Fans zu kommen ist etwas zu einfach. Es geht hier um den FCZ und nicht um YB.
    5. Antwort von Domi Torres  (DT9)
      @Gebauer: Mir ist nicht bewusst, dass YB-Fans Pyros in den Familiensektor schmeissen bei einem Auswärts- oder Heimspiel. Aber Karma kennt YB.. Das sollten Sie wissen, oder geht es darum, die Taten der Fans von FCZ gutzureden?
      @PSp: Wer gegen einen Challenge-League-Verein nicht gewinnt, hat es auch nicht verdient im Cup zu sein.
      @Graf: Klingt fast so, als würden Sie die Aktion vom Samstag gutheissen, sogar bewundern. Da erübrigt sich eine Antwort auf Ihren Kommentar....
    6. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Blaser: Nein, es geht um Gewalt von Ultras. Jede Kurve hat schwarze Schafe. Gestern haben wir auch gesehen, dass sich die Kurve selber regulieren kann. Als einer aus der Südkurve auf den Platz wollte, haben ihn andere zurückgehalten und ihn ermahnt. In die Choreos werden viele Stunden Arbeit und Geld investiert. Bei der Aktion am letzten Samstag hat es sich wohl um einen Racheakt einer Splittergruppe aus der Südkurve gehandelt, die geplant war. Offenbar wollte man ein GC Transparent klauen.
  • Kommentar von Christian Gutmann  (1879)
    Weltklasse Zürich kriegt eins auf die Rübe, herrlich!
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Ein wahnsinnig tolles Cupspiel. Das ist Cup at its best. Zürich kann sich nur den Vorwurf machen, nach dem 1:1 und dem 2:2 den Siegtreffer nicht mehr gesucht zu haben. Trotzdem kann der FCZ Stolz auf sich sein, sie sind hoch erhabenen Hauptes ausgeschieden. Wer nach 26 geschossenen Penaltys verliert, der hatte Fortuna nicht auf seiner Seite. Manchmal solls halt nicht sein und Yverdon wollte den Sieg nur "ein kleines bisschen mehr"...
    Gratulation an Yverdon.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Wie immer, ein konstruktiver Kommentar von ihnen. Als FCZler bin ich enttäuscht. Die 4er Kette funktionierte nicht. Omeragic fehlte sichtlich. Das Team blieb das erste Mal seltsam blass. Ausser Gnonto. Der 17 Jährige entwickelt sich prächtig. Meine Gratulation an Yverdon, die alles was sie hatten reinwarfen.
    2. Antwort von Marc Nager  (Manager)
      Sind Sie sich wirklich sicher, dass sie “hoch erhabenen Hauptes ausgeschieden sind“? Ich habe da verständlicherweise vor allem hängende Köpfe gesehen…