«Nur das zählt»: FCZ und Basel bejubeln Finaleinzug

Den Cupfinal am Ostermontag werden der FC Basel und der FC Zürich bestreiten. Nach zwei knappen Entscheidungen in den Halbfinals war die Freude und Erleichterung bei den Siegerteams gross.

Mit seinem Tor in der 80. Minute avancierte Davide Callà zum Matchwinner für Basel im Spiel gegen Luzern. Der Winterthurer konnte den Cup schon einmal 2004 mit dem FC Wil gewinnen. «Ich freue mich, dass ich das nochmals erleben darf», sagte Callà und machte keinen Hehl aus seinen Ambitionen: «Wenn man im Final steht, will man den Pott auch holen.»

«Grosse Enttäuschung» bei Luzern

«Wir hätten das erste Tor früher machen müssen», bemängelte Rückkehrer Fabian Schär die Chancenauswertung. Den wenig überzeugenden Auftritt wollte FCB-Captain Marco Streller jedoch nicht dramatisieren: «Wir stehen im Final, das ist alles, was zählt.»

Bei Luzern haderte man mit dem Schicksal und trauerte den verpassten Chancen in der Startphase nach: «Die Enttäuschung ist gross», meinte Michel Renggli, «gegen Basel hat man nicht viele Chancen. Und diese muss man nutzen».

Urs Fischer hadert

Noch knapper scheiterte der FC Thun. Erst im Penaltyschiessen unterlagen die Berner Oberländer dem FC Zürich. Trainer Urs Fischer trauerte nach dem Spiel der Szene kurz vor Ende der regulären Spielzeit nach, als Marco Schneuwly alleine vor FCZ-Keeper David da Costa am Tor vorbeischoss.

«Es ist bitter, so auszuscheiden. Das Spiel hätte keinen Verlierer verdient», lautete das Fazit des ehemaligen FCZ-Trainers.

Interview mit David da Costa

2:21 min, vom 27.3.2014

Sonderlob für Da Costa

Ähnlich sah es auch Da Costa : «Beide Teams hätten den Sieg verdient.» Der FCZ-Keeper erhielt ein Sonderlob von Trainer Urs Meier: «Er hat heute wirklich sensationell gehalten.»

Auf das Duell mit Basel wollte der FCZ-Coach noch nicht vorausblicken: «Erst freuen wir uns darüber, was wir heute Abend erreicht haben.»