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Legende: Video Der FCZ vor dem Cup-Klassiker gegen Basel abspielen. Laufzeit 02:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.04.2019.
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Vor Cup-Klassiker gegen Basel Kränkelnder Magnin will keine Alibi-Massnahmen

Im Cup-Halbfinal gegen Basel will der arg schwächelnde Titelverteidiger FCZ am Donnerstag Selbstvertrauen tanken.

Ludovic Magnin hat Heuschnupfen. Heiser und mit verstopfter Nase kämpft er in der Medienrunde am Tag vor dem Cup-Klassiker gegen den negativen Tenor an. Das Bild, das der Trainer abgibt, passt zum Zustand seines Klubs.

  • Mit 36 Toren stellt der FCZ inzwischen die zweitschlechteste Offensive der Super League.
  • In den letzten fünf Spielen erzielte Magnins Mannschaft nur noch ein Tor.
  • In der Rückrunde holte bislang einzig Stadtrivale GC (6) weniger Punkte als der FCZ (9).
Ich werde nicht mit Alibi-Massnahmen beginnen.
Autor: Ludovic Magnin

In der Misere bemüht sich Magnin, nicht ins Negative zu verfallen. «Meine Mannschaft arbeitet hervorragend. Die Leistungen im Training sind in keinster Weise zu bemängeln», schwärmt der 40-Jährige.

Vor dem 19. «Klassiker» FCZ-FCB im Schweizer Cup plant Magnin keine grossen Änderungen in seiner Vorgehensweise. «Für mich ist wichtig, dass meine Mannschaft mich spürt. Dass ich nicht mit Alibi-Massnahmen beginne. Ich habe Vertrauen in meine Mannschaft – und ich glaube, das merkt sie auch.»

Jung oder alt? Gibt es nicht

«Das ist doch absoluter Quatsch», meint der ehemalige Aussenverteidiger derweil zum Vorwurf der mangelnden Routine im Team. «Ich habe immer gesagt, für mich gibt es keine Jungen oder Alten. Uns ist bewusst, dass wir ein gewisses Risiko eingehen mit einer jüngeren Mannschaft. Aber ich habe auch Spieler im Kader, die fähig sind, die nötige Ruhe reinzubringen.»

Live-Hinweis

Den Cup-Halbfinal zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel gibt es bei uns live: am Donnerstag ab 20:10 Uhr auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Zum Abschluss zeigt Magnin seine pathetische Seite: «Es ist an uns Älteren, den Jungen die nötige Geborgenheit zu geben, damit wir zusammen raus kommen und den Leuten zeigen können, dass wir das Herz am rechten Fleck haben.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.04.19, 20:10 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    2014, 2016 & 2018 Cupsieger geworden. Alle welche gegen den "FCZ-Boss" wettern, sollten heute Abend abwarten und ebenso NICHT vergessen, dass die jüngere Vergangenheit recht erfolgreich war für den FCZ... selbst als man 1 Jahr in der Zweitklassigkeit war (was letztlich ja kein Drama war, gute Stimmung, viele Zuschauer & Sofortwiederaufstieg). Es kann noch alles passieren... positiv wie negativ.
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  • Kommentar von Roland Wenger (Roland T. Wenger)
    Verliert der FCZ heute Abend mit 3-4 Tore Unterschied ist Magnin weg.
    Ich finde Canepa echt witzig. 2016 dachte man, wir sind so stark, wir steigen definitiv nicht ab. Jetzt denk man wieder das selbe und redet immer noch von El Plätzen;)
    Ich finde es als FC Basel Fan zwar schön, wenn beide Zürcher Vereine absteigen, aber auf der anderen Seite werden mir die Duelle fehlen. Den Spiele gegen GC ode den FCZ machen definitiv mehr Spass, als gegen Servette, oder Lausanne.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Ich frage mich, wie kann ein echter Fussballliebhaber es schön finden, wenn zwei Traditionsvereine, welche viele Jahre lang auch immer wieder Talente hervorgebracht haben, absteigen. Was Sie hier schreiben, Herr Wenger, tönt eher nach Schadenfreude.
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (KallePalle)
    Ungeschriebenes Gesetz der Fussball-Ligen: wenn ein Trainer eine Mannschaft nicht führen kann, dann muss er gehen. Fussball spielen können all diese Jungens, der Trainer muss mehr oder weniger der Motivator sein, ist es nicht - bitte Platz frei machen.
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    1. Antwort von David Roetheli (davethebrave)
      jeder spieler beim fcz, der einigermassen tauglich war, hat den klub nach spätestens einem jahr verlassen. momentan steht ein zusammengewürfelter haufen, ohne die nötigen leader auf dem platz. da kann der beste trainer der welt keine töpfe gewinnen. das problem ist meiner meinung nach, dass canepa kein kader stellen kann, das den anforferungen entspricht. magnin kann man vorwerfen, dass er seine jungs überschätzt, oder mehr verlangt, als sie wirklich können. alles andere finde ich lächerlich.
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    2. Antwort von Peter Amthauer (Peter.A)
      @Herr Kreuter Das ein Trainer eine Mannschaft führen muss, da stimme ich Ihnen zu. Er muss eine Respektsperson und Freund zugleich sein. Motivativieren muss er aber eine gut entlohnte Profimannschaft sicher nicht.
      MfG
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