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Schweizer Cup YB blamiert sich im Cup - GC und FCZ weiter

Die Young Boys haben den Cup-Achtelfinal beim Erstligisten Le Mont mit 1:4 verloren. Eine Runde weiter sind Titelverteidiger GC, der FC Zürich und Lausanne.

YB enttäuschte bei Le Mont Lausanne, das die 1. Liga Promotion souverän anführt, komplett. Die Berner gerieten bereits in der 15. Minute durch Sid-Ahmed Bouziane in Rückstand.

Nach Alexander Gerndts Ausgleich (31.) dauerte es nur sechs Minuten, ehe Emmanuel Domo die Waadtländer erneut in Front schoss. YBs Moreno Costanzo scheiterte kurz vor der Pause gar mit seinem Penalty an Le-Mont-Keeper Claudio Gentile, der auch schon für Olympique Marseille tätig war.

Medienboykott der YB-Spieler

Eine Reaktion des Super-League-Vertreters in der 2. Halbzeit blieb aus. Im Gegenteil: Ange Mawete Nsilu und Ridge Mickael Mobulu machten mit weiteren Toren zum 4:1 die YB-Blamage perfekt.

Die Berner Spieler weigerten sich nach dem Match, Interviews zu geben. Einzig YB-Trainer Uli Forte stellte sich den Medien.

Erinnerungen an 2009

Das Debakel erinnerte an den Cup-Viertelfinal vor vier Jahren, als YB gegen den damaligen Challenge-League-Klub Lausanne-Sport ebenfalls mit einer 1:4-Klatsche aus dem Wettbewerb ausschied.

Varela: Tor und Platzverweis

Die Grasshoppers taten sich in Köniz lange schwer. Erst in der 73. Minute brachte Michael Lang den Titelverteidiger mit dem 2:1 auf Kurs. Zu diesem Zeitpunkt spielte GC bereits mit einem Mann mehr. Ex-Super-League-Spieler Carlos Varela hatte in der 56. Minute die gelb-rote Karte gesehen. Nur vier Minuten zuvor hatte er mit einem herrlichen Weitschuss den 1:1-Ausgleich erzielt.

Für GC, das vor allem bei stehenden Bällen gefährlich wurde, trafen neben Lang auch Toko Bundebele, Shkelzen Gashi und Caio zum 4:1-Schlussstand.

FCZ früh in Rückstand

Der FCZ gewann beim FC Baden aus der 1. Liga Classic mit 4:1, obwohl er bereits nach acht Minuten in Rückstand geraten war. Goran Antic traf nach einem Freistoss. Doch Marco Schönbächler (26.) und Asmir Kajevic (57.) konnten die Partie nach zwei kapitalen Abwehrfehlern der Badener drehen.

Nati-Rückkehrer Mario Gavranovic erhöhte in der 61. Minute auf 3:1, Avi Rikan sorgte per Foulelfmeter in der 93. Minute für das Schlussresultat. Baden-Keeper Predrag Pribanovic hatte Glück, dass er für sein Notbremse-Foul an Pedro Henrique nicht vom Platz gestellt wurde.

Lausanne-Coach Simone startet mit Sieg

Super-League-Schlusslicht Lausanne setzte sich gegen Brühl St. Gallen aus der 1. Liga Promotion mit 3:0 durch. Spielerisch überzeugten die Waadtländer nicht, dennoch sorgten Mingyang Yang, Yoric Ravet und Patrick Ekeng für den Sieg des Oberklassigen.

Damit feierte der neue Lausanne-Trainer Marco Simone zwei Tage nach seiner Vorstellung als Übungsleiter bereits seinen ersten Sieg.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Streller, Basel
    Als nicht YB Fan könnte ich mich über die Niederlage freuen. Aber es stimmt mich traurig, dass es so ein grosser Verein nicht endlich einmal auf die Reihe bekommt ein wenig konstanter zu werden. Respekt vor all den kleineren Vereinen wie z.b. Thun die mit Ihren Mittel deutlich mehr erreichen als YB.
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  • Kommentar von Jan Troxler, Sempach
    Oh mein Gott! YB ist ja wirklich schlecht drauf in der letzten Zeit. Ich hoffe Le Mont wird Cupsieger.
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    1. Antwort von kilian, goldingen
      never sie müssten noch einige sl-klubs besiegen damit sie das schaffen dafür sind die SL-klubs dieses jahr zu stark
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Nur mit teuren Zutaten alleine gibt es eben kein Spitzenmenu. Die "Köche" auf und neben dem Platz haben seit Jahren versagt. Bescheidene Ziel mit einer gewaltig abgespeckten Mannschaft und dem Einbau von jungen Spielern wäre angesagter als eine vergebliche Titeljagd mehr. Leider wird man aber nichts lernen, YB wird Martinez zurückholen, sich auf dem Markt irgendwelche teuren faulen Eier einkaufen und Ende Saison trotzdem davon reden, dass man auf dem richtigen Weg sei. "E gute mitenand."
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    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Ja, zuviele "Köche" gibt es wohl noch immer. Allerdings ist der Kader sehr wohl abgespeckt worden und auch die Jungen wurden nolens volens in die erste Mannschaft "eingebaut". Es bleibt zu hoffen, dass ein Neueinkauf zwei Dinge erfüllt. Er sollte gefährliche Freistösse treten können und sich als konsequenter Flügelstürmer bewährt haben. Das muss er seinen künftigen Kameraden dann noch einhämmern, damit er Steilpässe erhält und die Standards auch ausführen darf.
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