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Super League 15 Punkte Vorsprung: FCB kann Champagner kaltstellen

Schweizer Meister Basel hat einen grossen Schritt Richtung Titelverteidigung gemacht. Der FCB gewann das Spitzenspiel bei Verfolger GC mit 4:0 und baute seinen Vorsprung weiter aus.

Legende: Video Basel zeigt GC den Meister abspielen. Laufzeit 06:47 Minuten.
Aus sportpanorama vom 14.02.2016.

Spätestens seit dem Sonntagnachmittag gibt es wohl niemanden mehr, der am 7. Basler Meistertitel in Folge zweifelt. Bei 16 ausstehenden Runden beträgt die Reserve des Liga-Dominators bereits 15 Punkte.

In Unterzahl erhöht

Einen zusätzlichen Beweis für die Basler Überlegenheit hätte es zwar nicht mehr gebraucht. Der FCB lieferte ihn im Letzigrund trotzdem: Nach einer roten Karte gegen Marc Janko nach einer halben Stunde musste Basel zwei Drittel des Spiels in Unterzahl bestreiten. Und mit Ausnahme von einigen gefährlichen Bällen nach Standards liess das Team von Urs Fischer praktisch keine GC-Chancen zu.

Stattdessen war es Michael Lang, der nach einem Sprint übers halbe Feld in der 54. Minute aus dem 2:0 ein 3:0 machte. Und in der Nachspielzeit sorgte Luca Zuffi gar für den 4:0-Endstand.

Lang mit zwei Toren

Lang war neben dem starken Matias Delgado der Mann des Spiels. Der Ex-Hopper war nämlich in der 12. Minute bereits für das 1:0 besorgt gewesen. Den Treffer erzielte der Aussenverteidiger unter gütiger Mithilfe von GC-Keeper Joël Mall, der einen Eckball falsch eingeschätzt hatte.

Ich sehe nicht, was hier noch schief gehen könnte.
Autor: Pierluigi Tamiüber die Basler Meister-Aussichten
Legende: Video Breel Embolo zum Spitzenspiel gegen GC abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Aus sportlive vom 14.02.2016.

GC, das erstmals mit Geburtstagskind Philippe Senderos (31) auflief, blieb eine Antwort schuldig. In der 20. Minute war es deshalb Innenverteidiger Marek Suchy, der auf 2:0 erhöhte. Er drosch eine Hereingabe von Breel Embolo, auch er feierte am Sonntag Geburtstag, über die Linie.

«Das ist ein super Geburtstag»

«Nach dem Platzverweis haben wir sehr solidarisch gespielt», sagte Embolo nach dem Spiel. Und der jetzt 19-Jährige ergänzte: «Das Spitzenspiel gewonnen, 3 Punkte geholt und jetzt 15 Punkte Vorsprung – das ist ein super Geburtstag.»

GC-Trainer Pierluigi Tami gratulierte dem FCB schon einmal indirekt: «Ich sehe nicht, was hier noch schief gehen könnte.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.1.16., 15:45 Uhr

43 Kommentare

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  • Kommentar von Kevin, Zürich
    Was ich hier teilweise lese, lässt mich den Kopf schütteln. Klar, Basel ist momentan stark und wir haben gestern auf's Dach bekommen. Aber dies ist doch kein Grund zu jammern, sondern ein Ansporn besser zu werden. Viele Vereine hätten genug Geld, um konkurrenzfähig zu sein. Anstatt gegen einen anderen Verein zu wettern, schaut man besser auf die eigene Nase. Ich bin überzeugt, dass Basel schlagbar ist und nächstes Jahr vom Meisterthron gestossen werden kann. Aber bis dahin: Hört auf zu heulen!
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  • Kommentar von Matthias Stolz, Winterthur
    Was ich da teilweise lesen muss, lässt mich nur noch den Kopf schütteln. Das ist so typisch Schweiz, nicht nur im Fussball. Statt sich zu überlegen wie man sich verbessern könnte, will man den zurückbinden der es bereits besser macht. Aldi ist böse, Mein Fernbus ist böse, Uber ist böse - alles was nicht Fader durchschnitt ist und der Konkurrenz enteilt wird verurteilt. Shame!
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  • Kommentar von Gabriel Zwydegger, Muttenz
    Während dieses Spiels habe ich mir Gedanken gemacht wie diese "Baselproblem" gelöst werden könnte. Man könnte die Liga um 2 Mannschaften vergrössern und dann 2 Phasen einführen: Die Quali und anschliessend die Playoffs. Ähnlich wie in der Schweizer Eishockeyliga. Playoffs mit Hin und Rückspiel==> es ist praktisch unmöglich das Basel weiterhin so dominiert wie bisher.
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    1. Antwort von Nathanael, Bern
      Wie ist es denn beim damen Volleyball? Domination pur von volero zürich. Es kommt nicht auf das spielsystem an. Die chance, dass basel mal des öfteren an sich selbst scheitert wäre etwas grösser, das stimmt, aber unbedeutend.
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    2. Antwort von Andi, Luzern
      So ein Schmarren. ich ging früher oft an Hockey Match, seit die doofen Play-Offs sind, interessiert mich Hockey kaum mehr! Sie fangen im Sept. an, spielen 50 Runden- für die Katze- wer dann im April während 1 Monat in Form ist wird Meister! Das verzerrt in Wirklichkeit wer über das ganze Jahr die Beste Mannschaft war! Ich will kein Zufall Meister! Die anderen würden sich besser den FCB als Vorbild nehmen und Ihre lehren daraus ziehen! Nur so kann man europäisch mithalten!
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