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Super League Aus Fischers Wiedersehen mit Thun resultieren 3 FCB-Punkte

Vor heimischem Publikum bewahrt Basel dank einem 3:1-Sieg seine weisse Weste unter Trainer Urs Fischer. Lange vermochte der FC Thun das Spiel ausgeglichen zu gestalten, doch der FCB konnte auf die Effizienz von Doppeltorschütze Marc Janko zählen.

Legende: Video Basels Janko trifft doppelt abspielen. Laufzeit 6:31 Minuten.
Vom 12.08.2015.

«Den einen oder anderen Tipp konnte ich meinen Jungs mit auf den Weg geben», hatte Basels Coach Fischer vor dem Anpfiff sein Insiderwissen über den FC Thun kommentiert. Das frühe 1:0 durch Marc Janko (4.) liess denn aus Sicht der Berner Oberländer tatsächlich Schlimmes erahnen.

Thun bietet lange Paroli

In der Folge gelang es den Gästen aber, den Basler Spielfluss zu unterbinden, und nach einer halben Stunde konnte Michael Lang den enteilten Simone Rapp nur noch durch einen Trikotzupfer bremsen. Referee Alain Bieri entschied auf Penalty, wobei strittig war, ob das Foul wirklich innerhalb des Strafraums stattgefunden hatte. Davon unbeirrt verwertete Gianluca Frontino eiskalt zum 1:1-Pausenstand.

Mit einem veritablen Furioso starteten die Basler in die 2. Halbzeit. Bereits nach 24 Sekunden scheiterte Taulant Xhaka aus kurzer Distanz, unmittelbar gefolgt von einem Lattenkopfball durch Walter Samuel. Schliesslich war es in der 49. Minute wieder Janko vorbehalten, zur erneuten Führung einzunetzen.

Letztes Aufbäumen vor dem «Todesstoss»

Eine Viertelstunde vor Schluss kam Thun dem Ausgleich nochmals nahe. Eine spektakuläre Direktabnahme von Nelson Ferreira an der Strafraumgrenze zwang Tomas Vaclik zu einer Glanzparade. Kaum eine Zeigerumdrehung später standen die Thuner jedoch nur noch zu Zehnt auf dem Feld.

Nicolas Schindelholz hatte im Strafraum die Hände zu Hilfe genommen. Der eingewechselte Shkelzen Gashi brachte den fälligen Elfmeter allerdings erst per Nachschuss im Netz unter. Durch den 3:1-Heimsieg bleibt der FC Basel auch nach 5 Ligaspielen verlustpunktfrei. Thun hingegen kassierte bereits die 4. Niederlage.

Ein Basler Wermutstropfen blieb: Zdravko Kuzmanovic – erst nach 82 Minuten eingewechselt – humpelte in der Nachspielzeit mit einer Muskelverletzung vom Feld.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.8.2015, 20:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Sforza hat in Wohlen gezeigt das er ein guter Trainer ist. Er wird es auch in Thun beweisen, dass er etwas von Fussball versteht. Jetzt schon gegen den Trainer schiessen ist ein bisschen zu früh. In Basel zu verlieren ist keine Schande. Man darf von Thun nicht jede Saison erwarten, dass sie sich für die EL qualifizieren. Für diesen Verein geht es erst einmal darum nicht abzusteigen. Merkt euch schon einmal die Namen Rapp und Buess die sind unter Sforza aufgeblüht.
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  • Kommentar von M.Hänggi, Aarau
    Sollte Embolo tatsächlich in die Premier League wechseln, dann muss er sich zügig abgewöhnen bei jedem kleinen Rempler umzufallen und schmerzverzerrt liegenzubleiben! Spätestens auf der Insel wird auch er realisieren, dass es dort noch "richtige" Zweikämpfe gibt und nicht wie im übrigen Europa sofort alles abgepfiffen und als Foul gewertet wird - bschon der Unparteiische dieser Partie das sehr gut gemacht hat! Das soll die Leistung von Basel aber nicht schmälern - gutes Spiel, verdient gewonnen.
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  • Kommentar von Andi, Luzern
    Morgä, finde die Rote Karte für Schinelholz auch sehr hart gepfiffen, genauso der Penalty gegen Basel. Was für mich Rot war, ist die Aktion von Ferreira in der 2.HZ, als er Embolo von hinten im 16-ener klar mit Absicht tritt! Hätte Penalty und Rot geben müssen. Embolo lässt sich nicht einfach fallen, wenn er in fahrt ist, kann er kaum von einem Verteidiger der SL gestoppt werden, nur eine Frage der Zeit bis er schwerer Verletzt wird, so wie er getreten wird, hier sind die Schiris gefordert.
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