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Super League FC Zürich angriffig, GC demütig

Während Aufsteiger Zürich wacker an der Spitze mitspielt und auf weitere Punkte hoffen darf, ist die Gemütslage bei GC deutlich düsterer. Und nun steht den Hoppers der schwere Gang zu Meister Basel bevor.

Ein Zweikampf bei GC - Zürich
Legende: Mit vereinten Kräften Bislang gab es für GC gegen den FCZ kein Durchkommen. Keystone

Nein, im Gleichschritt sind der FC Zürich und Stadtrivale GC in dieser Saison bislang nicht marschiert. Während Aufsteiger FCZ mit dem Saisonstart durchaus zufrieden sein durfte, glich der Start der Hoppers einem Alptraum.

  • 1. Runde: Zürich schlägt GC im Direktduell 2:0. Das Resultat war noch das Beste aus GC-Sicht. Der FCZ verschoss einen Penalty und hatte bei einem Eckball-Verhältnis von 13:3 weitere gute Torchancen.
  • 2. Runde: GC ist beim 0:4 zuhause gegen YB völlig überfordert und geht sang- und klanglos unter. Der FCZ dreht einen Rückstand gegen Thun, gewinnt 2:1 und grüsst kurzfristig gar von der Tabellenspitze.
  • 3. Runde: Erster Dämpfer für den Aufsteiger: Der FCZ kommt in Lugano nur zu einem 0:0 und muss um den Punkt gar froh sein. GC sendet dagegen mit einem 2:2 in Luzern endlich ein Lebenszeichen aus – auch wenn in der Schlussphase der Sieg verspielt wurde.
Legende: Video Zürich schlägt GC im Direktduell abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus sportlive vom 23.07.2017.

Haben sich die Leistungen – und Resultate – der Zürcher Klubs in der letzten Runde also angeglichen, droht am Donnerstag wieder eine grössere Lücke. Der FCZ ist im Heimspiel gegen Sion zumindest kein Aussenseiter, während ein Punktgewinn von GC bei Meister Basel einer kleinen Sensation gleichkäme.

Entsprechend unterschiedlich gehen die Trainer die Aufgaben an: FCZ-Coach Uli Forte schwärmt zwar vom Sittener «35-Tore-Sturm» mit Marco Schneuwly und Moussa Konaté. Trotzdem will er seine Mannschaft offensiv spielen lassen. «Wir sind schliesslich das Heimteam», sagt FCZ-Coach Uli Forte selbstbewusst.

Folgt bald eine Angleichung?

GC-Trainer Carlos Bernegger meint dagegen: «Natürlich geht Basel als klarer Favorit in das Spiel. Gleichwohl werden wir alle unsere Kräfte mobilisieren, um Basel zu ärgern». Unterschiedliche Voraussetzungen bei den Zürcher Klubs also auch in Runde 4.

Eine Garantie, dass Zürich auch Ende Saison vor GC liegt, ist die Startphase der Meisterschaft natürlich nicht. Die Aufstiegseuphorie beim FCZ wird irgendwann verflogen sein, die vielen neuen Spieler bei GC besser integriert. Die «Zürcher Meisterschaft» dürfte spannend bleiben.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.08.2017, 15:45 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Zwischen dem FCZ und GC liegt weit mehr als das Bahngleis. Bezüglich Formstärke, Anspruch und Ausstrahlung liegt der FC Zürich ganz klar im Plus im Vergleich mit GC. Die Grasshoppers sind seit ein paar Jahren auf der Suche nach ihrer neuen Identität. Dem FCZ hat rückblickend der "Kurz-Trip" in die Challenge-League gut getan. Vielleicht täte dem Grasshopper-Club ein kleiner "Urlaub" nach Wohlen, Wil und Chiasso auch gut. Titel traue ich dem FCZ zu... den Grasshoppers aber entschieden nicht.
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  • Kommentar von Nelio Flückiger (Nelio Flückiger)
    Gegen Luzern hat GC Moral gezeigt und konnte noch ausgleichen Und mit Carlos Bernegger haben sie einen guten Trainer Das wird schon
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    1. Antwort von Andy Rubin Aznar (Andy Rubin Aznar)
      Man nennt es nicht ausgleichen wenn man bis zur 77' mit 2-0 führt und nur unentschieden spielt. Auch ist es für die Moral nicht zuträglich wenn man in der 89' noch den Ausgleich hinnehmen muss. Aber ich bewundere Ihren Optimismuss.
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