Frust und Zweckoptimismus beim FCZ

Die Enttäuschung war bei Uli Forte nach seinem missglückten Debüt in St. Gallen gross. Den Glauben an den Klassenerhalt des FC Zürich hat er aber noch nicht verloren.

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Fortes Analyse zur Niederlage in St. Gallen

3:27 min, vom 16.5.2016

Nur zwei Trainingseinheiten hatte Forte Zeit, um den FCZ vor dem Gastspiel in St. Gallen auf Trab zu bringen. In dieser kurzen Zeit ist dies dem neuen Trainer offensichtlich nicht gelungen. Das 0:3 war der nächste herbe Dämpfer für die Zürcher. «Die Enttäuschung ist gross», sagte Forte. «Wir haben uns mehr vorgenommen. Aber die Verunsicherung war deutlich spürbar.»

«  Es ist gut, dass wir jetzt eine Woche Zeit haben, um zu trainieren. »

Uli Forte

Die Hoffnung hat der neue Coach noch nicht verloren. Es gelte nun, die Mannschaft für das Spiel gegen Sion vorzubereiten. «Es ist gut, dass wir jetzt eine Woche Zeit haben, um zu trainieren», so Forte. Dass es unter den jetzigen Umständen schwierig wird, verdeutlicht folgende Aussage: «Wir müssen in Sion unbedingt punkten. Und dann schauen wir, ob es zum Abschluss gegen Vaduz noch um etwas geht.»

Vaduz-Trainer Contini über den Sieg gegen GC

1:55 min, vom 16.5.2016

Contini bleibt vorsichtig

So gross der Frust beim FCZ war, so gross war die Freude beim FC Vaduz über den 2:1-Sieg bei GC. «Wir sind sehr solidarisch aufgetreten und haben tapfer verteidigt», lobte Coach Giorgio Contini. Dank den Niederlagen der direkten Konkurrenten beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsplatz nun 5 Punkte. Contini gibt sich einerseits erleichtert, andererseits vorsichtig. «Das klingt natürlich gut, aber wir brauchen auch in den nächsten beiden Spielen gute Leistungen.»

Restprogramm im Abstiegskampf

Vaduz (35)
Lugano (31)
Zürich (30)
Lugano (h)
Vaduz (a)
Sion (a)
Zürich (a)
St. Gallen (h)
Vaduz (h)

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.05.16, 15:45 Uhr