GC mit dem «Lucky Punch» in der Nachspielzeit

Vor lediglich 3206 Zuschauern im Letzigrund hat GC in der Super League gegen Schlusslicht Lausanne einen glücklichen 2:1-Sieg gefeiert. Dabbur erzielte das entscheidende Tor in der 92. Minute.

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Spielbericht GC-Lausanne

4:41 min, aus sportaktuell vom 8.3.2014

Munas Dabbur entpuppt sich für GC immer mehr zum Glücksgriff. Der Israeli, der erst Anfang Februar von Tel Aviv nach Zürich gewechselt war, erzielte im 4. Einsatz seinen 4. Treffer für den neuen Klub.

In der 92. Minute stand der 21-Jährige im Strafraum goldrichtig und traf im ziemlich leeren Letzigrund-Stadion zum umjubelten 2:1.

GC verlor den Faden

Der Sieg gegen das Schlusslicht war für GC nicht nur aufgrund des späten Tores glücklich. Die «Hoppers» hatten nämlich nach einer Stunde das Zepter beim Stand von 1:0 unverständlicherweise aus der Hand gegeben, konnten sie nach der gelbroten Karte gegen Lausannes Damien Plessis doch in Überzahl agieren.

Die Waadtländer waren auf einmal die bessere Mannschaft und brauchten auch nur 5 Minuten, um das Skore auszugleichen. Nach einem weiten Ball und einer perfekten Kopfball-Verlängerung konnte Ante Vukusic alleine auf Roman Bürki losziehen und den Goalie mit einem Beinschuss bezwingen.

Die «Hoppers» waren geschockt und kamen bis zu Dabburs Last-Minute-Tor nur noch zu einer guten Möglichkeit: Nach 81 Minuten lenkte Lausanne-Goalie Signori Antonio einen Schuss von Steven Lang mit den Fingerspitzen um den Pfosten.

Caio mit Geniestreich

Das 1:0 für die Grasshoppers nach 17 Minuten hatte Caio mit einem herrlichen
Schlenzer fast von der Seitenlinie erzielt. Nach 39 Minuten wären die Gäste um ein Haar zum Ausgleich gekommen, doch Roman Bürki reagierte gegen Jérôme Sonnerat glänzend.

Dank diesem Sieg verkürzte das drittplatzierte GC seinen Rückstand auf Basel (1:1 gegen St. Gallen) auf 5 Punkte. Lausannes Rückstand auf Sion bleibt trotz 2 Mehr-Spielen bei 7 Punkten.