Halten Steffens Nerven gegen YB?

Renato Steffens Wechsel von YB zum FC Basel war die Top-Transfergeschichte des Winters. Nun trifft der formstarke 24-Jährige erstmals auf seinen bisherigen Klub, der ihm einen unschönen Abgang bereitet hat.

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Bildlegende: Renato Steffen EQ Images

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TV-Hinweis

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Den Spitzenkampf Basel-YB gibt's ab 15:45 Uhr live auf SRF zwei und hier im Stream.

Für Renato Steffen läuft es derzeit rund. Mit dem FC Basel ist ihm der Titel kaum mehr zu nehmen, die Fans haben sich nach anfänglichen Misstönen beruhigt, und bei der Nationalmannschaft gehörte er noch zu den Besten bei den missglückten Testspielen in Irland und gegen Bosnien.

Unglücklicher Abgang

Am Sonntag trifft der Aargauer Offensivspieler mit dem FCB auf die Young Boys. Mit seinem Ex-Klub hat Steffen noch eine Rechnung offen: Nachdem er die YB-Spitze informiert hatte, dass er seinen im Sommer 2016 auslaufenden Vertrag nicht verlängern würde, wurde er aufs Abstellgleis geschoben.

  • YB-Sportchef Fredy Bickel drohte, Steffen werde in der 2. Saisonhälfte «keine grosse Rolle mehr spielen».
  • Ende Dezember soll Bickel gemäss Blick Steffen vor der versammelten Mannschaft aufgefordert haben, sofort seinen Spind zu räumen.
  • Anfang Januar wurde er vom Trainingsbetrieb bei YB ausgeschlossen. Am 12. Januar wurde der Wechsel fix.

«Dank YB in der Nati»

2:39 min, vom 2.4.2016

Gegen die YB-Spieler hat Steffen nichts, im Gegenteil: «Ich habe bei YB sehr viele gute Kollegen gefunden.» An seine Zeit bei den Bernern habe er gute Erinnerungen, zudem habe er da den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft. «Aber jetzt konzentriere ich mich auf den FC Basel und will am Sonntag ein gutes Spiel machen.»

Steffen ist als emotionaler Spieler bekannt, der sowohl selbst provoziert als auch bei Provokationen entsprechend reagiert. Das könnten die YB-Akteure im Prestigeduell im St. Jakob-Park auszunutzen versuchen – so denn Steffen überhaupt von Beginn weg spielt. Der 24-Jährige verspürte zuletzt leichte Schmerzen im Oberschenkel.

Auf den Spuren von Yapi und Bobadilla

Sollte er hingegen gar ein Tor gegen YB erzielen, würde er seine prominenten Vorgänger in den Schatten stellen: Weder Raul Bobadilla noch Gilles Yapi noch David Degen war nach dem Transfer von YB zum FCB im 1. Spiel gegen die Ex-Teamkollegen ein Treffer gelungen.

1. Match gegen YB nach Transfer zu Basel

29.05.13
Raul Bobadilla
1:0
23.09.12David Degen
1:1
12.09.10Gilles Yapi
2:2
05.08.07Ronny Hodel
1:5
11.12.05Zdravko Kuzmanovic
6:1

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Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 1.4.16, 22:20 Uhr