Huldigung für die Basler Alleinherrscher

Nach dem 7. Meistertitel in Serie würdigen die Schweizer Printmedien Super-League-Champion Basel. Im Zentrum stehen die Dominanz, die Konstanz und Trainer Urs Fischer.

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Basel macht Meistertitel mit Sieg über Sion perfekt

5:29 min, aus sportaktuell vom 30.4.2016

Die Überraschung hält sich in der ganzen Schweiz in Grenzen. Alles andere als ein weiterer Meistertitel der Basler wäre eine Sensation gewesen. Die Dominanz des FCB ist in den Schweizer Medien allgegenwärtig:

  • Blick: «Rekord-Titel. Basel im 7. Himmel!»
  • Ostschweiz am Sonntag: «Rotblauer Alleinherrscher»
  • NZZ am Sonntag: «Meisterliches Gewohnheitsrecht»
Mehrere Zeitungen liegen ungeordnet am Boden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Grosses Lob Auszüge aus der Schweizer Presse. SRF

Die Sonntagszeitung lobte die Basler als «Meister der Verwandlung», der während seiner Titelserie auf die ständigen Umbrüche im Team und auf der Trainerbank immer die passende Antwort fand. Gleichzeitig wird die Konkurrenz kritisiert: «Anstatt einen FCB unter Druck zu setzen, der sich im Sommer wieder einmal neu erfinden musste, verhedderten sich die Young Boys, der FCZ und Sion in hausgemachten Problemen.»

«  Der FCB übersteht auch kleinere Unruhen und Rückschläge, ohne grösseren Schaden zu nehmen. »

Ostschweiz am Sonntag

Die Ostschweiz am Sonntag lobt die grosse Konstanz des FCB: «Er übersteht auch kleinere Unruhen und Rückschläge, ohne grösseren Schaden zu nehmen.» Gemeint sind damit vor allem das Out in der Champions-League-Qualifikation, gewichtige Abgänge und erfolglose Neuzugänge. Eine Selbstverständlichkeit sei der neuerliche Triumph nicht: «Sieben Titel in Folge sind auch für den Club, der sich wirtschaftlich in anderen Sphären bewegt als die heimische Konkurrenz, eine ausserordentliche Leistung.»

Ein grosses Thema in der Berichterstattung ist vor allem auch Urs Fischer:

  • Schweiz am Sonntag: «Fischers unendlich langer Anlauf»
  • Sonntagszeitung: «Die Befreiung des Urs Fischer»

In der NZZ am Sonntag wird Fischer als Coach «auf Glückssocken» betitelt. Der Ur-Zürcher hat mit seiner ehrlichen und direkten Art das Team zum Erfolg geführt und dem grossen Druck mehr als standgehalten. Alles andere als der Meistertitel «wäre ihm als Versagen ausgelegt worden. Wenn man das hört, könnte man meinen, Fischer habe fast nur verlieren können. Doch er hatte auch etwas zu gewinnen: neben dem ersten Meistertitel die Emanzipation von seiner langen Zürcher Vergangenheit.»

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Super League