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Legende: Video GC spielt remis im Zürcher Derby abspielen. Laufzeit 04:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.04.2019.
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Kaum Hoffnung auf Ligaerhalt GC: Erschreckend schwaches Schlusslicht

Zahlen, die Trostlosigkeit ausdrücken und wenig Mut machen: Davon gibt es im Zusammenhang mit den Grasshoppers einige.

GC ist seit 3 Partien ungeschlagen. Doch mehr ins Gewicht fällt die Kehrseite: Der Rekordsieger feierte seinen letzten von erst 5 Super-League-Siegen am 25. November 2018 (2:1 gegen St. Gallen). Er klebt mit der dürftigen Ausbeute von lediglich 21 Punkten am Tabellenende.

Ein Quervergleich zeigt, dass seit der Einführung der Super League auf die Saison 2003/04 hin nur 3 Teams nach 28 Spieltagen noch weniger Zählbares auf dem Konto hatten.

Die Situationen des Tabellenletzten nach jeweils 28 Super-League-Runden

Saison
Klub
PunkteAnzahl Siege
2018/19Grasshoppers21
5
2017/18Sion*
(Lausanne)
28
7
2016/17Vaduz
22
5
2015/16Vaduz*
(FC Zürich)
24
4
2014/15Aarau
22
4
2013/14Lausanne
20
6
2012/13Servette
20
4
2011/12Sion
12
(startete mit minus 36 in die Saison)
14
2010/11St. Gallen
23
6
2009/10Aarau
11
2
2008/09Vaduz
22
5
2007/08Thun
22
5
2006/07Schaffhausen
21
4
2005/06Xamax*
(Yverdon)
24
6
2004/05Servette (nach Winterpause Konkurs)
Schaffhausen (als Vorletzter)

20
24
6
5
2003/04Xamax*
(Wil)
21
5

Das Beispiel Xamax weckt Sehnsüchte

Wenig Mut macht den Zürchern eine weitere Tendenz, die sich aus obiger Tabelle herauslesen lässt: In bloss 4 Fällen konnte das Schlusslicht in den verbleibenden 8 Meisterschaftsrunden die Relegation noch abwenden (Sternchen-Bemerkung, in Klammer die späteren Absteiger).

Nur einmal, nämlich vor 15 Jahren, lag Xamax zu diesem Zeitpunkt bereits mit 5 Punkten im Hintertreffen – gleich wie aktuell GC. Anschliessend setzten die Neuenburger zu einem verblüffenden Schlussspurt mit 15 Zählern an, davon ist Blau/Weiss aktuell meilenweit entfernt.

Legende: Video GC preist Stipic als neuen Hoffnungsträger an abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.03.2019.

Stipic mit kläglichem Wert

So hat sich der GC-Krebsgang unter dem vor einem Monat installierten Trainer Tomislav Stipic noch akzentuiert. Vorgänger Thorsten Fink kam in seiner Amtszeit seit April 2018 auf einen Punkteschnitt von 0,83 pro Partie (in dieser Saison noch 0,78).

Mit Stipic an der Seitenlinie resultierten in 5 Matches erst 3 Punkte, was einem Durchschnitt von 0,60 entspricht. Der 39-Jährige geniesst denn auch in diversen Medien schon wieder keinen Kredit mehr. Immerhin: An seinen früheren Wirkungsstätten hat Stipic Erzgebirge Aue mit einem Punkteschnitt von 1,16 respektive die Stuttgart Kickers mit 1,25 verlassen. Gleichwohl stieg er mit beiden Teams zum Saisonende ab ...

Sendebezug: SRF zwei, «Super League – Goool», 07.04.2019 18:00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
    Es heisst hier im Artikel betr. den aktuellen GC-Trainer "Der 39-Jährige geniesst denn auch in diversen Medien schon wieder keinen Kredit mehr." Ich behaupte mal, er hatte eigentlich von Anfang an keinen Kredit. Man kann sich jetzt fragen, liegt das an ihm selber oder an den GC-Verantwortlichen, die ihn verpflichtet haben. Ich bezweifle, ob es was bringen würde, wenn GC jetzt noch schnell nochmals einen Trainerwechsel vornähme. Ich fürchte, eine solche Massnahme käme zu spät.
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Ein Punkteschnitt aus den ersten nur 5 Spielen ist nicht aussagekräftig, zumal Stipic das Team übernahm, als es schon am Boden lag und zuletzt aus 8 Spielen nur 1 einzigen Punkt erzielt hatte (Schnitt 0,125). Schaut man die Resultate der 5 Spiele unter Stipic von 0:1 (immerhin gegen den klaren Leader YB und mit dem Gegentor erst spät in der Nachspielzeit), 0:2 (bei Abbruch), 1:1, 0:0 und 1:1 an, könnte man genau so gut einen gewissen Trend zur Stabilisierung herauslesen. Zahlenspielereien halt!
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Das ist nicht der Text, den ich geschrieben habe.
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    2. Antwort von Sandro Renggli (Sandro Renggli)
      Herr Graf
      Wie meinen sie, das sei nicht ihr Text?
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Das Beste wäre für GC in der CL zu "gesunden und einen Neuanfang" nehmen! Das haben auch schon der FCB, YB, St. Gallen in der FCZ usw. erlebt und es hat "nicht geschadet"!
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Der FCZ konnte nach dem Abstieg viele Leistungsträger halten. Die Spieler identifizierten sich mit dem Verein und waren bereit für den sofortigen Aufstieg zu kämpfen und Lohneinbussen im Kauf zu nehmen. GC hat keine Identifikationsfiguren. Vermutlich werden fast alle den Verein verlassen. Noch weniger Zuschauer und immer noch ein viel zu teures Stadion. GC wird nach dem Abstieg durchgereicht. Der Profispielbetrieb macht so keinen Sinn mehr. Das Ende vom GCZ. Aber niemand will es wahrhaben.
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Heusser, es gibt leider auch Beispiele, wo das mit dem Gesunden und dem Wiederaufsteigen nicht oder nicht so gut geklappt hat: Aarau, Bellinzona, Servette, Lausanne, Xamax. Ein Abstieg aus der obersten Liga ist also nicht automatisch das Beste für einen Verein. Das Ganze ist eben nicht so "einfach", wie Sie sich das vorstellen.
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    3. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      @Martin Gebauer: Sie sind hier offensichtlich der Spezialist für Untergangsszenarien: Natürlich wird es für GC nicht einfach nach einem Abstieg. Aber mal ehrlich, was verliert GC wirklich, wenn von den gestandenen Spielern, die kaum einmal die von ihnen erwartete Leistung erbracht haben, fast alle gehen? Es dürfte einen Neuaufbau mit Leuten aus dem Nachwuchs brauchen. Ich denke, dass GC länger braucht um zurückzukommen als der FCZ. Aber das Ende sehe ich deswegen nicht.
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    4. Antwort von TCW XXX (TCW)
      Neuaufbau mit Leuten aus dem Nachwuchs? Schon mal das Kader von GCZ gesehen, das besteht zu einem grossen Teil aus Leuten aus der eigenen Jugend.
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    5. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      @TCW XXX (TCW): Wenn ich mir die Aufstellung vom Derby ansehe, gibt es ein paar Spieler, die vom GC-Nachwuchs stammen, das stimmt. Aber der Grossteil der Start-Elf waren Leute ohne Vergangenheit im GC-Nachwuchs, so Caiuby, Ravet, Djuricin, Nathan, Kamber, Cvetkovic, Lindner und Zesiger. Und auch die Einwechselspieler Taipi und Lika stammen nicht aus dem GC-Nachwuchs. Es sind bei weitem nicht alle Spieler der 1. Mannschaft aus dem eigenen Nachwuchs. GC hat fleissig transferiert. Schon vergessen?
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    6. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      @Hüppin: Ich bin nur Realist. GC hat kein Geld mehr, kann sich die Stadionmiete im "B" nicht leisten. Die U21 spielt nur in der 1. Liga, die Jungen sind zu wenig gut. GC müsste wohl auch mit dem aktuellen Kader in der Challenge League gegen den Abstieg kämpfen.
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