Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Leader gegen Titelverteidiger St. Gallen - YB: Spitzenkampf mit Spektakel-Garantie

Wenn sich der FC St. Gallen und die Young Boys duellieren, sind Tore garantiert. In den letzten 5 Direktduellen fielen 27 Treffer.

Das letzte Direktduell im November gewann YB zuhause mit 4:3: YBs Cedric Zesiger (rechts) erzielte zwei Tore.
Legende: Das letzte Direktduell im November gewann YB zuhause mit 4:3 YBs Cedric Zesiger (rechts) erzielte zwei Tore. Freshfocus

Leader gegen Titelverteidiger – dieser Spitzenkampf wird Spektakel bieten. Eine These, die ein Blick in die Direktduell-Historie untermauert. In der Hinrunde zeigten die Teams zweimal ein Torfestival:

  • 10. August 2019: St. Gallen - YB 2:3
    YB führt auswärts nach einer halben Stunde mit 2:0. St. Gallen kommt aber zurück, gleicht zum 2:2 aus. Am Ende jubelt dennoch YB, weil Jean-Pierre Nsame in der 80. Minute mit seinem zweiten Tor das 3:2 schiesst.
  • 10. November 2019: YB - St. Gallen 4:3
    Diesmal gehen die Espen in Führung, liegen nach der Startphase mit 2:1 vorne. Doch YB schafft den Turn-Around, gewinnt am Ende mit 4:3. Wieder erzielt Jean-Pierre Nsame den Siegtreffer, wieder in der 80. Minute.

Die Drehbücher zwischen St. Gallen und YB haben sich diese Saison geglichen. Der FCSG spielte stark, am Ende gewann trotzdem beide Male der Meister. Das überrascht nicht, blickt man in der Historie dieses Duells noch etwas weiter zurück. Für St. Gallen gab es gegen YB in den letzten Jahren nämlich nur wenig zu holen.

So endeten die 30 Direktduelle seit dem St. Galler Wiederaufstieg 2012:

  • 19 Siege YB
  • 8 Unentschieden
  • 3 Siege St. Gallen

Live-Hinweis

Die Partie zwischen St. Gallen und den Young Boys können Sie am Sonntag live ab 16:00 Uhr auf SRF zwei und in der SRF Sport App mitverfolgen.

Tore gab es zwischen den Ostschweizern und den Hauptstädtern zuletzt meist zur Genüge. In den letzten 5 Duellen waren es insgesamt deren 27 – das sind im Schnitt 5.4 Tore. Und übrigens: Das letzte 0:0 zwischen den beiden Teams datiert vom 24. September 2013.

Fast gleich lange her ist es, dass das Stadion in St. Gallen letztmals restlos ausverkauft war (7. April 2013) – zwei Spiele mit Jubiläumsaktionen ausgenommen. Am Sonntag gegen YB wird dies wieder der Fall sein, die 19'024 Tickets waren bereits Tage im Voraus weg. Zumindest der Rahmen für ein weiteres torreiches Spiel ist also gegeben.

Video
7.4.2013: Als das Stadion in St. Gallen letztmals ausverkauft war
Aus Sport-Clip vom 07.04.2013.
abspielen

Gewichtige Absenzen auf beiden Seiten

Argumente gegen ein Torspektakel gibt es dennoch. Zum einen haben beide Teams am letzten Spieltag verloren: St. Gallen mit 0:1 beim FC Luzern, YB mit 1:2 beim FC Lugano. Es wird sich zeigen, wer die Niederlage besser verkraftet.

Zum anderen kämpfen beide Teams derzeit mit gewichtigen Absenzen. Bei St. Gallen ist Spielmacher Victor Ruiz gesperrt. Zudem ist die Saison von Boris Babic (7 Tore) nach einem Kreuzbandriss zu Ende. Bei YB sieht es noch düsterer aus: Mit Michel Aebischer, Vincent Sierro und Miralem Sulejmani fallen gleich drei Mittelfeld-Stützen für mehrere Wochen aus. In der Abwehr fehlen Frederik Sörensen und Jordan Lotomba.

Sendebezug: SRF zwei, «Super League - Goool» vom 16.02.20

cmu

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Ich bin YB Fan und hoffe dennoch auf St.Gallen. Mir gefallen die Spiele meiner Mannschaft nicht und St.Gallen spielt den besseren Fussball im Moment. Seit Soane Trainer ist geht es Schritt für Schritt abwärts mit YB. Ich habe mich schon lange geoutet , das ich kein Fan von Soane bin. Ich mag keine Menschen die einen Verein verlassen während sie noch unter Vertrag sind. Ich finde ein Trainer sollte ein Vorbild für die Jungs sein. Ich Glaube das wohl Loyalität eine veraltete Ansicht ist, leider.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alwin Oggenfuss  (Ogge)
    Warum pfeift ein Basler Schiri FCB-Servette und ein Berner FCSG-YB ? Wenn das nur gut geht . Eine unglücklich Wahl.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Walter Gfeller  (zweiwelt)
      Noch bevor die beiden Spiele angepfiffen werden, stellen Sie mit Ihrer Verschwörungstheorie die Schiedsrichter in ein zweifelhaftes Licht. Würde man in Ihrem Sinn denken, könnten alle eingesetzten Schiedsrichter, wo immer sie antreten, direkt oder indirekt chauvinistisch für ihren Regionalverein pfeifen. Um ihre Theorie zu untermauern, bräuchten sie etwas mehr Beweise als bloss düstere, stimmungsmachende Vorahnungen. Freuen sie sich lieber auf zwei tolle Spitzenkämpfe!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      YB nützt gegen St. Gallen auch der Schiribonus nichts. Die Form zeigt markant nach unten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Ich erinnere mich an ein olympisches Eishockeyspiel Kanada-Schweiz, alle 4 Refs Kanadier, und auch wenn die Schweiz verloren hätte würde kein Hahn danach gekräht haben. Wehret den Anfängen, liebe Fussballfreunde....;-))
      Ablehnen den Kommentar ablehnen