Lugano fasst die rote Laterne

Nach einem 1:1 gegen Luzern sind die Tessiner das neue Schlusslicht in der Super League. Der Abstiegskampf aber bleibt spannend.

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Lugano und Luzern teilen die Punkte

4:19 min, aus sportpanorama vom 1.5.2016

Was Markus Babbel auf der Tribüne zu sehen bekam, dürfte ihm nicht gefallen haben. Der Coach des FC Luzern, wegen Schiedsrichter-Beleidigung für 2 Spiele gesperrt, sah eine Luzerner Mannschaft, die in Lugano Esprit und Leidenschaft vermissen liess.

Neumayrs Hammer sorgt für Punkt

Dank Markus Neumayr kamen die Zentralschweizer immerhin zu einem Zähler. Der Luzerner Mittelfeldmotor zimmerte den Ball nach 74 Minuten aus rund 16 Metern herrlich ins Lattenkreuz und sorgte für den zwar nicht unverdienten, aber auch keineswegs zwingenden Ausgleich.

Davor lag Lugano während 70 Minuten in Führung. Anastasios Donis brachte die Tessiner nach einer herrlichen Flanke von Antonini Culina schon nach 4 Minuten mit dem Kopf in Front. In der Folge überzeugten die Tessiner mit einigen flüssigen Kombinationen, liessen in der Offensivzone aber die letzte Konsequenz vermissen.

Luzern kam selten in gefährliche Abschlusspositionen. Und wenn sich die Zentralschweizer einmal vor dem Tessiner Tor zeigen konnten, überzeugte Keeper Mirko Salvi mit einigen spektakulären Interventionen. Insgesamt aber ging das Remis für beide Teams in Ordnung.

Ein Remis, das keinem hilft

Die Punkteteilung bringt Luzern im Kampf um die EL-Plätze nicht wesentlich weiter. Lugano fällt nach Vaduz' Sieg in St. Gallen gar auf den letzten Platz zurück. Der Abstiegskampf kündigt sich für die verbleibenden 5 Runden indes ungemein spannend an. Lugano (28 Punkte) liegt nur knapp hinter Vaduz (29) und Zürich (30) zurück.

Wer steigt in die Challenge League ab?

  • Lugano

    27%
  • Vaduz

    17%
  • Zürich

    45%
  • St. Gallen

    9%
  • 4396 Stimmen wurden abgegeben

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.05.2016, 15:45 Uhr