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Missglückter Saisonstart Luzern mit den gewohnten Anlaufschwierigkeiten?

Nach der deutlichen Niederlage in Genf ist der FC Luzern auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Grund zur Sorge?

Die Luzerner lieferten am Sonntag eine desolate Leistung ab.
Legende: Ein Bild spricht Bände Die Luzerner lieferten am Sonntag eine desolate Leistung ab. Keystone

Die Luzerner Zeitung sparte in ihrer Ausgabe vom Montag nicht mit Kritik. Im Gegenteil. Von «miserabel» über «desolat» bis hin zu «so richtig schlecht» war alles dabei.

Angesichts des Luzerner Auftritts am Sonntag in Genf ist die Wortwahl nachvollziehbar. Nach 21 Minuten lagen die Gäste bereits 0:2 zurück. Und erschreckenderweise war das Team von Fabio Celestini damit noch gut bedient.

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Stevanovic stösst Luzern noch tiefer in die Krise
Aus Super League – Goool vom 22.08.2021.
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Ganz so schlimm wie in der «extrem schlechten ersten Halbzeit», wie es die Luzerner Zeitung nannte, ging es nach der Pause zwar nicht weiter. Nach der 1:4-Packung ist der missglückte Saisonstart des FCL aber nicht mehr von der Hand zu weisen. Unterstrichen wird dieser von den beiden klaren Niederlagen gegen Feyenoord Rotterdam in der Europacup-Qualifikation.

Nicht der erste schlechte Saisonstart

Es ist nicht das erste Mal, dass die Zentralschweizer schlecht in eine Saison starten. Unter Markus Babbel lief die Spielzeit 2017/18 zuerst ganz passabel an, ehe 9 sieglose Spiele in Serie und damit der Absturz ans Tabellenende folgten. Im Winter musste Babbel seinen Posten räumen. Gerardo Seoane führte die Mannschaft am Ende noch auf den 3. Platz.

Celestinis Stuhl dürfte aktuell nicht wackeln. Nicht nur, weil erst 4 Runden gespielt sind. Sondern auch, weil man den Vertrag mit dem 45-Jährigen im Februar dieses Jahres bis 2023 verlängert hat – in einer Situation, als sich der FCL in der Tabelle auf dem vorletzten Rang befand.

Fabio Celestinis Fazit zur Leistung seiner Spieler gegen Servette.
Legende: «Absolut ungenügend» Fabio Celestinis Fazit zur Leistung seiner Spieler gegen Servette. Keystone

Trotz der «unbefriedigenden Tabellensituation» wolle man den eingeschlagenen Weg weitergehen, hiess es damals. Mit einer Serie der Ungeschlagenheit (5 Siege und 2 Unentschieden) führte Celestini sein Team am Ende noch auf Platz 5.

Abwehrsorgen sind geblieben

Mit der Verpflichtung von Holger Badstuber hatte der FCL in der Sommerpause einen kleinen Coup gelandet. Nachdem man in der letzten Saison am meisten Gegentore kassiert hatte, sollte der Innenverteidiger die nötige Stabilität in die Luzerner Hintermannschaft bringen.

Doch der Routinier blieb genauso wie sein deutscher Teamkollege Christian Gentner bisher einiges schuldig. Am Sonntag nahm Badstuber zuerst auf der Bank Platz, an seiner Stelle kam Toni Domgjoni zum Zug – allerdings nur eine Halbzeit lang.

Noch lassen sich die Wogen am Vierwaldstättersee glätten. Ein Sieg gegen das punktgleiche Lausanne am nächsten Sonntag ist allerdings ein Muss.

SRF zwei, Super League - Goool, 22.8.21, 19:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Estermann  (Klaus Estermann)
    Nach vier Runden sollte man noch kein Fazit ziehen.
  • Kommentar von Frank Furrer  (F. Furrer)
    Verletzungen sollte man erwähnen: Müller, einer der Top 2 Goalies der Liga, Schürpf, Torgarant in der Offensive. Seht euch an, was da noch bleibt auf der Ersatzbank - das ist die Realität aller (Ausbildungs-)Clubs ausser YB, die dank europ. Wettb. in eigener Liga spielen. Hopp FCL! 36 Punkte und wir sind schon weitum zufrieden :)
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Na ja, alle Jahre wieder FCL da müsste man schon einmal über die Bücher, oder?
    1. Antwort von Max Muster  (Brettspiel)
      Naja, der FC Luzern ist aber auch der einzige Verein, der neben YB und Basel in den letzten fast 15 Jahren nie abgestiegen ist. Ganz alles macht man also nicht falsch..