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Nächster Besitzerwechsel Nach Kritik an LAFC: GC wird an Bridge Football Group verkauft

Mehrere Männer in blauen Sporttrikots spielen Fussball auf einem Rasenplatz.
Legende: Ruhiger wird es nicht Bei GC ist der nächste Umbruch vollzogen worden. Keystone/Christian Beutler
  • Beim Grasshopper Club Zürich kommt es nach zweieinhalb Jahren zum nächsten Besitzerwechsel.
  • Wie der Klub am Montag mitteilt, hat der Los Angeles FC seine Anteile verkauft.
  • Neue Eigentümerin des Schweizer Rekordmeisters ist die Bridge Football Group. Die Investorengruppe wird vom Schweizer Anwalt Ludovic Deléchat geführt und von chinesischen Geldgebern finanziert.

Der Grasshopper Club Zürich hat einmal mehr einen neuen Besitzer. Wie der Rekordmeister am Montagabend bekanntgab, steigt die Bridge Football Group ein. Die Gruppe hält bereits Anteile am FC Den Bosch (Niederlande), an Pro Vercelli (Italien) und am Shaanxi Union FC (China). Die Grasshoppers sollen nun das Flaggschiff des Netzwerks werden.

Mit Ludovic Deléchat steht ein Schweizer an der Spitze der Investorengruppe. «Unser Ziel ist es, einen stabilen und wettbewerbsfähigen Klub aufzubauen, in junge Spieler zu investieren, den GC-Campus vollumfänglich zu nutzen, die Verbindung zur GCZ-Community zu stärken und ein Umfeld zu schaffen, in dem die Menschen wieder stolz auf den Grasshopper Club Zürich sein können.» Deshalb sollen Leute, die im Schweizer Fussball, im Klub und in der Stadt Zürich verwurzelt sind, GC aktiv mitgestalten.

Barrage-Hattrick

Stabilität könnte GC gut gebrauchen. Der LAFC übernahm den Zürcher Traditionsklub im Januar 2024 von der chinesischen Fosun-Gruppe, vertreten durch Jenny Wang. Trotz grosser Worte gelang die Wende zum Besseren nicht. Vielmehr rettete sich der Rekordmeister in den vergangenen drei Saisons jeweils erst über die Barrage.

Die vielen Enttäuschungen führten zu Unmut bei den Fans. Eine Woche nach dem Scheitern im Cup-Halbfinal gegen das unterklassige Stade-Lausanne-Ouchy war im Heimspiel gegen Luzern die GC-Kurve zunächst leer, stattdessen stand auf einem grossen Banner: «Fuck off LAFC». In der Folge erklärten sich die Amerikaner bereit, den Verein zu verkaufen. Nun folgte dieser Schritt.

Radio SRF 1, Nachrichten, 29.06.2026, 22:30 Uhr ; 

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