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Super League Sandro Wieser: «Es ist ein faires Urteil»

Einen Tag nach dem Urteil wegen seines groben Fouls an Gilles Yapi hat Aaraus Sandro Wieser Stellung zu seinen sechs Spielsperren genommen und erneut sein Bedauern über Yapis schwere Verletzung ausgedrückt.

Legende: Video Sandro Wieser im Interview abspielen. Laufzeit 3:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.11.2014.

Sandro Wieser bedauert sein rüdes Foul vom 9. November an Gilles Yapi sichtlich. Mehrmals drückt der 21-Jährige vor den Medien seine Hoffnung aus, dass der FCZ-Akteur trotz seines «groben Fehlers» vollständig genesen wird.

Kontakt mit Yapi

«Es tut mir sehr leid. Ich hoffe unbedingt, dass es gut kommt», so der Liechtensteiner. Er kenne Yapi seit einigen Jahren, sei regelmässig in Kontakt mit dem Ivorer und plane, ihn in Kürze zu besuchen. Gleichzeitig betonte er, dass er Yapi die Verletzung keinesfalls absichtlich zugefügt habe.

Die SFL-Disziplinarkommission hatte Wieser am Montag zu sechs Spielsperren verurteilt. Wegen der Winterpause ist er de facto damit über drei Monate gesperrt. Der 21-Jährige akzeptiert die Sperre. Auch der Formulierung «fahrlässig und übermotiviert» könne er zustimmen. Nun habe er ausreichend Zeit, sich Gedanken zu machen, wie er in einem vergleichbaren Fall handeln würde.

Rückkehr gegen den FCZ?

Erst in der 22. Runde Ende Februar, wenn Aarau ausgerechnet beim FCZ antritt, ist er wieder spielberechtigt. «Ich denke derzeit noch gar nicht so weit voraus», so Wieser, der wegen einer Entzündung im Knie derzeit nur reduziert trainieren kann. Er werde aber dennoch versuchen, sich im Training aufzudrängen, «damit ich in die Stammelf zurückkehre.»

Wieser, der teilweise Beschimpfungen «unter der Gürtellinie» erhalten hat, hat von seinem Klub einen Mentaltrainer zur Seite gestellt erhalten. «Diese Woche wird es ein erstes Gespräch geben. Ich nehme diese Hilfe gerne an.»

Sendebezug: Radio SRF 1, Regionaljournal AG-SO, 25.11.14, 12:02 Uhr

23 Kommentare

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  • Kommentar von Herr e, AG
    Das ist eine Strafe die ok ist den es war ja keine Absicht von Wieser (ihre Kommentare sind mangelhaft herr styger)
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  • Kommentar von Reini Styger, 8572 Berg TG
    Wieser gab sich wenigstens im Interview einige Mühe und schnitt passabel ab. Im Gegensatz zum FC Aarau war ein Lerneffekt erkennbar. Trotzdem gehören solche grobfahrlässige, brutale Fouls schärfer bestraft. Lediglich 6 Sperren sind ein Hohn, wenn ich an die Yapi's Genesungszeit von min. 6 Monaten denke. Der SFV und der zuständige Einzelrichter haben Nachholbedarf. Lasche Urteile wie dieses schrecken leider zu wenig ab. Wo bleibt da die Vorbildfunktion?
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  • Kommentar von Jim James, Zürich
    Wieser ist kein Schwerverbrecher, das ist klar. Aber: Er hatte zumindest die Absicht den Gegner zu treffen. Wäre das wirklich absolut unabsichtlich geschehen, müsste man ihn erst recht von den Fussballfeldern dieses Landes verbannen, denn dann wäre er im falschen Beruf. So geht man nicht in einen Zweikampf wenn man den Ball spielen will. Ausser, man hat noch nie zuvor Fussball gespielt.
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