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Super League Senderos: «Das Thema Nationalmannschaft ist noch sehr weit weg»

Philippe Senderos wird die Rückrunde bei GC bestreiten. Trainer Pierluigi Tami hofft auf die Erfahrung und den Charakter des 30-Jährigen.

Legende: Video GC präsentiert Philippe Senderos abspielen. Laufzeit 04:11 Minuten.
Aus sportaktuell vom 02.02.2016.

Vor über 12 Jahren hatte sich Philippe Senderos aufgemacht, die Fussballwelt zu erobern. Von Stammverein Servette Genf wechselte der damals 18-Jährige nach England zum FC Arsenal. Als Arbeitgeber folgten weitere grosse Namen wie AC Milan, Valencia oder zuletzt Aston Villa. Nach vielen Verletzungen will Senderos seine Karriere in der Schweiz bei den Grasshoppers neu lancieren.

Legende: Video Senderos: «Von Tag zu Tag schauen» abspielen. Laufzeit 02:49 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.02.2016.

Mangelnde Spielpraxis

«GC hat sich sehr um mich bemüht. Ich habe ein gutes Gefühl», gab Senderos bei der Medienkonferenz zu Protokoll. Er sei körperlich gut in Form, habe viel mit dem Fitnesstrainer gearbeitet. Der Romand weiss auch, woran es ihm noch mangelt: «Mir fehlt die Spielpraxis.» Wenn es damit klappe, dann wolle und könne er GC mit seiner Erfahrung helfen.

Die Nati ist für mich sehr weit weg.
Autor: Philippe Senderos

Vorerst wurde Senderos nur mit einem Halbjahresvertrag ausgestattet. Der 55-fache Nationalspieler schliesst aber ein langfristiges Engagement bei den Zürchern nicht aus. Er wolle jedoch noch nicht so weit denken. «Sehr weit weg» sei für Senderos auch ein möglicher Einsatz in der Schweizer Nationalmannschaft. Er müsse zunächst einmal bei GC seine Leistung bringen.

Legende: Video Tami: «Seine Erfahrung hilft uns» abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.02.2016.

Tami: «Senderos soll ein Leader sein»

Pierluigi Tami hat bereits an der EURO 2008 mit dem Romand zusammen gearbeitet. Der heutige GC-Trainer war damals Teil des Trainerstabes unter Köbi Kuhn. Er sieht in Senderos eine Führungspersönlichkeit für das junge Team: «Er könnte für uns eine grosse Hilfe sein mit seiner Erfahrung; ein Leader für unsere junge Abwehr.»

Es sei zwar noch zu früh um zu sagen, wann er Senderos erstmals einsetzen könne. Physisch sei er allerdings schon sehr fit.

Sendebezug: SRF zwei, laufende Berichterstattung Fussball

2 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    P. Senderos wurde NICHT NUR von seinen Verletzungen zurück geworfen. Die Wechsel waren (teils) auch seiner Formschwäche geschuldet und deshalb auf beiden Seiten die Perspektiven für die Zukunft fehlten. Viele dachten (ich eingeschlossen) zu Beginn seiner Karriere, er würde ein Weltklasseverteidiger werden. Möglicherweise hat diese Erwartungshaltung seine Entwicklung letztlich gehemmt... ich weiss es nicht. Hoffe, das es jetzt bei GC passt und er seinem Potenzial gerecht werden kann.
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  • Kommentar von Heinrich Josef, Wil
    Sehr sympathisch, dieser Senderos, vor allem auch, wie er seine Chancen bezüglich Nati einschätzt. Wenn Djourou, Schär und Klose in ihren Vereinen in Deutschland und England regelmässig spielen, sind schon 3 der 4 Innenverteidiger im Kader gesetzt. Von Bergen und Lustenberger sind auch noch da. Allerdings ist von Bergen erst auf dem Weg zurück. Und Lustenberger hat zuletzt in der Nationalmannschaft nicht überzeugt und spielt im Verein wieder eher im Mittelfeld. Dann gäbe es auch noch Roy Gelmi.
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